HC. Nr. 7S1. 267
Diese Folge lebeint Heinrich Ulrich copirt zu haben. Wir kennen näm-lich ein Blatt mit dem Namen: H. Vllrieh seulpl,., und der No. 1 ohen inder Mitte. Das Monogramm B C fehlt II. 1 Z. T 1 /,!* Br BZ. 8V« L.
2) Eine Folge von 10 nummcrirtcn Blättern mit Gehängen vonLaubwerk und Edelsteinen, und dazwischen angebrachten mythologischenFiguren. Auf dem ersten Blatte stellt: monilivm. hvu.ah.vm inavrivkiQVB An.TIFIciosiSKlMAK H'.ONKS ioanvis OOLLABBT. ptVS 1'ostis,[.',mvm 1591.Unten ist die Adresse: Philippiis Galleus Kxendebat, cum pririlei/io.H. fi Z. 8 7 L. Hr. 4 Z. :i i) L. Diese Folge ist sehr selten. '
'.!) Folge von 10 nummcrirton Blättern, als Fortsetzung des obigenWerkes. Diese Blätter stellen in Edelsteine gefasste phantastische F'ischevor, wie sie Seeungeheuer auf dem Bücken tragen. Oben auf demersten Blatte steht: pars altera, und im CartOUChe: BVLLABVS inav-KIVM — abcmktyi'i iRTBFICIOSI. t&83. Unten liest, man: loes Collaertdel. eins filius seulp. /'. Galleas exend. II. ti Z 4 L. Br. 4 Z. 8 L.
4) Folge von 10 Blattern mit Ohrgehängen, Agraffen und anderenSchmuckstücken. Tl. !i Z. Br. S Z. !)—10 L;
Es existiren zwei Auflagen, welche gleich selten sind:
I. Auf dem ersten Blatte: antvkupiak ai'VD ioannkm UBFRlffOKcvm privileoki. Unten: Hans Collaert.
II. Statt obiger Schrift: AHTVEBPIAE apvd THBodOB. ihiirvji, cvmPBrvTLEOIO. feO*. Mit römischen Ziffern nummerirt.
!>) Folge von 10 Blättern als Fortsetzung der obigen Blätter, undmit ähnlichen Schmucksachen. II. !i Z. 3 L. Br. 3 Z. 9—10 L.
I. Mit der Adresse des Hans Liefrinck und dem Namen des HansCollaert, wie oben.
II. Mit der Adresse des Theodor Galle und den römischen ZahlenI —X. Collacrts Name fehlt,
(i) F'olgc von 10 Blättern mit Uhrgehängen und anderen Schmuck-sachen Sie sind //. C. gezeichnet, und daher kommen wir unter die-sen Initialen darauf zurück.
7) Eine F'olgc von 8 Blättern mit reich gekleideten weiblichenFiguren in .verzierten Nischen. Sie stellen mit ihren Emblemen undAttributen die christlichen Tugenden vor: 1) Intclligentia, 2) Cnstitas,'X] I'atientia, 4) Memoria, !>) Concordia, 6) Perseverentia, 7) Mngna-nhnitns, 8) Sobrictas, gr. 8. Auf diese Blätter macht der Winkler'schoCatalog I. No. 3I(!I aufmerksam. Der Verfasser schreibt sie dem HansLiefrinck zu, und fügt das erste Zeichen hei, welches auch BrulliotI. No. 1277 gibt, aber mit der Bemerkung, dass er es nicht vorge-funden habe. Aus dem genannten Cataloge geht auch nicht hervor,dass das Zeichen auf diesen Blättern vorkomme. Der Verfasser scheintnur das Monogramm gegeben zu haben, welches man zu seiner Zeitdem 11. Liefrinck beilegte, es handelt sich aber sicher um eines derbeiden anderen Zeichen. Schliesslich glauben wir auch nicht, dass dieallegorischen Blätter von Hans Collaert herrühren. Sie sind wahr-scheinlich von der Hand des Hermann Cohlent, über welchen wir unterdem Monogramm H C F. handeln.
751. Hans von Oulmaach, der Schüler des Jakob Walch und desv \ Albrecht Dürer, bediente
\ \ sich nach der gewöhn-
lichen Angabe der Zeich-nungen des Letzteren, unddieses bestätigt wenigstensdas Hauptwerk des Künst-lers, die s. g. TucherischeVotivtafel mit Flügeln in
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