I )er Wanderer, der durch die weitgedehnte Rheinebenekommt, sieht am Horizont über blauen Nebelgestalten einegrofse, wunderbar geformte Masse hervorragen.
Diese ist das thurmreiche Co In mit seinem herrli-chen Dome.
Er nähert sich ihm, die Gestalten werden immer be-stimmter im Nebel, und immer gröfser ragt der Dom über
alle hervor.
Er durchschreitet das fruchtbare Feld, in das dieStadt sich gelagert hat; er sieht ihre Mauern aus schwar-zem Basalt mit ihren 87 Thürmen. Er tritt in das weiteThor des Igelsteins; er folgt der breiten Strafse, und seinerster Gang ist nach dem Dom.
Oder er kommt mit den ziehenden Schiffen vom Sie-beneebiree her. So wie er sich von den blauen Gestaltender Berge entfernt, steigen vor ihm neue auf. — Es istCöln und sein colossaler Dom.