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Actien zu 50 Thaler : zu einem Bohrversuche auf Salz in Aachen
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Die Natur hat das Salz in einer solchen, Menge hervorge-bracht, dass es fast gar licinen Werth hat.

Der grosse Ocean der ^' von der Oberfläche der Erdeist, ist ein grosser Salztümpel, und in diesem Salziüm[iclliegen wir.

Wollaston fand im Mittelländischen Meere Lei 400 FussTide 4 S Salz in 100 ük Wasser, und bei 6Ü0 Fuss Tiefe17 S Salz in 100 & Wasser.

Wenn das Salz 20 S in 100 ß Wasser betrüge, sowäre es gesättigt. Denn mehr als 26 ib Salz können100 & Wasser nicht aufnehmen. Wird mehr Salz hineinge-than, so bleibt es unaufgelöst.

Mau kann also annehmen, dass bei einer Meeres-'fielevon 1000 bis 2000 Fuss, nur gesättigte Soole zu linden ist,und diese Tiefe hat das Weltmeer wohl überall.

Es kann daher kommen dass auf dem Fusse des Welt-meeres ein Salzlager ist, und dass es doch nichtschmilzt, eben der gesättigten Soole wegen, die auf demWeltmeere in diesen Tiefen ist.

Auf dem festen Lande ist an der Oberfläche wohl allesSalz hinweggeschwemml, eben wegen der starken Auflöslich-keit des Salzes.

Zu Weliska in Polen, zu Wimpfen am Neckar, zu I)ö-renberg aufm Schwarzwalde, zu Ernst hall bei Gotha u. s. w.da würden noch eine ungeheure Menge Salzstöckc, die unterder Erde liegen, sich linden, aber sie liegen mit Eideoder Steinen bedeckt.