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8 (1856) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1778 bis 1798
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Anhang.

glücklichen Erfolg auch bei den ersten Thätlichkciten, von deren Ausschlag doch so Vieles abhängen könnte. Freilich sindOffiziere und Soldaten voll Muth, und würden sich, wie ich glaube, eher niedermachen lassen, als weichen; allein, so vielegeschickte und erfahrene Leute es auch unter den erstem gibt, so sind sie doch im Durchschnitt gewiß nicht mit den französischenzu vergleichen, und bei den Soldaten ist der Unterschied in Absicht auf Behendigkeit, Uebung und Gewohnheit im Kriegenoch ungleich größer. Zudem würde man es gerade mit der versuchtcsten Division im italienische» Heere zu thun haben.So sehr mich der Heldenmuth unserer Leute rührt, so sehr würden sie mich dauern, wen» sie ohne Ruhen aufgeopfert würden. <s>Bern, 3. Februar 17S8. Nicht nur die Landschaft und die Burger in den Städten des Waatlandes, sondern selbstdie meisten Mitglieder der verschiedenen rcvolutionairen Comitvs sollen über ihr Schicksal beinahe in Verzweiflung gcrathensein. Der Repräsentant von Lucern hat die Anzeige bekommen, daß die jetzigen, in dem dortigen Rath sich befindendenMitglieder bei ihrem Eide erklärt haben, allen aristokratischen und patricischen Rechten, in so weit es das Wohl desVaterlandes erfordern sollte, zu entsagen, und ist zugleich gebeten worden, Gerüchten, daß die Regierung gelähmt sei odergar aufgegeben habe, öffentlich und mit Sicherheit zu widersprechen. llS> jj Am gleichen Tage, Abends um 7 Uhr. Ich laß'Euer Gnaden selbst urthcilen, wie mir zu Muthe war, als ich diesen Abend um sechs Uhr aus Zürich vernehmen mußte,der dem L. Stand Bern zugesicherte Zuzug von Hüifstruppen werde für einmal nicht erfolgen. Ich war um so überraschter,als wenige Minuten vor dem Empfang dieser Depesche Herr Landammann Reding von seinem Stand per exprvssuin dieAnzeige erhielt, daß zwölfhundert Mann schwyzcrisches Kriegsvolk im Anmärsche auf Bern seien. Möchte ich bei meinerdermaiigen Gemüthsstimmung Kraft genug in mir fühlen, Ihnen, thcuerste Väter, liebe Mitbürger und Landbewohner!die äußerste Gefahr darzustellen, die uns Alle und das Vaterland bedroht, die wir allein, aber gewiß mit Gottes segnenderHand durch vollkommenste Eintracht und den festen Entschluß für das Vaterland zu leben und zu sterben abwenden werden.--So eben haben der große Rath und die Repräsentanten der Bürgerschaft und Landschaft Folgendes beschlossen:JederStaatsbürger habe das Recht zu alle» Stellen zu gelangen und es sollen die Ausschüsse der Städte und Landen in dieRegierung einverleibt sein. Bcschützung und Sicherheit des Eigenthums des Staats, der Gemeinheiten und der Particularen.Jedermann soll nach seiner Arbeit besoldet werden. Die Commission soll die verbesserte Constitution spätestens in einemJahre dem Volke vorlegen. Dieses Alles soll dem Land bekannt gemacht werden. Die Jndcpendcnz und Integrität des Cantonssoll mit allen Kräften gegen fremde Einmischung behauptet werden." Diese Schlußnahme ward mit 173 gegen 7 Stimmen,also so viel als einmüthig, erkennt. Wenn der Stand Bern dem Heil des Vaterlandes die starken Opfer so mannigfaltigerVortheile und Verhältnisse gebracht, wird nicht jeder andere Stand mit ungleich minderm Bedenken die Gleichen sich gerngefallen lassen. Gott gebe, daß es möchte zu rechter Zeit geschehen, illii jj 5. Februar, Nachmittags. Daß so viele Wahr-scheinlichkeit, ja beinahe Gewißheit ist, an der Spitze der eidgenössischen Truppen den würdigen, erfahrnen Herrn GeneralHotze zu sehe», hat hier nicht nur bei der Regierung, sondern allgemein die lebhafteste Freude, den wärmsten Dank gegenEuer Gnaden und Ihre diesfällige so großmüihige vaterländische Verwendung verdientermaßen bewirkt. Der geheimeRath wie die Repräsentanten wolle» dem Wunsch der eidgenössischen Deputirten in Rastatt, sie zurückzuberufen, entsprechen:doch hält man dafür, es sollte darauf Bedacht genommen werden, daß nach ihrer Abreise dem L. Stand Zürich zu Händender Eidgenossenschaft von vertrauter Hand von allen Ereignissen, die unser Vaterland interessircn möchten, fördersamste Anzeigeund Auskunft gegeben werde. Die Berggegcnden um Uvcrdun und Romainmotier, vorzüglich St. Croip, haben bis auf dieseStunde sich durchaus nicht revolutioniren lassen wollen, ihre Wege und Straßen verwüstet, verrammelt, und erklärt, bis aufden letzten Mann jeden Angriff auszuhalten. Diese Gegenden haben Deputirte nach Bern geschickt, um Munition und Chefszu ihrer Anführung sich auszukitten. Täglich kommt in Bern junge Mannschaft aus dem Pays de Band an. !15> jj DasSupplement der Bernerzeitung enthält eine merkwürdige Deelaration des Gouverneurs von Neuenbürg vom 3V. Januar.Sie lautet:Sur es qul Isous Sick rvveuu, quo UV simples »Nietes >Ie ga/olles elranzeres st itv propos tenus par »los geuslneouslileres ou inal-inlvnlioniiäs <Io»»ent eis l'iuquietuiiv ä quelques luiltviüus, et leur lnsplruut <Ies vralulos sur >osort lulur eis es pavs: vious nous taisous un »levolr eis lranquitlisvr tous ceux qul auraleut rexu ves süvtieusesiiupressions, en las exliorlant ä cousttlervr quv teur dondeur et leuo sürotö so»t xaranlis pur u» ltol puissantreunit ä »rie blonvelllanev partlouliero puirr ses llcloles sulets u» respeot retljrleux pour Ig ssrmenl pur lequel it s'estIis tout rvvewmvut ouvaro » eux. yuv tous tes suzets Ue cot Illtst se reposent ckono sur 8a Illalestö avee eonlianoe,qu'ils survsitleut eeux qul etierelienl ä los Inqulolvr par »los propos Inconsillvrö» ou par »los maeliluatloirs orlnilnelles.Hu'a la liilelito pour lour 8o»vorsi», ils solxuent >o oalme, la keimet« et I'unlori, et teur kelleile »o sera point troubloo.kious atloiiNons on partieulier <Ie tous los ckeks »le zurisUlvllon, qu'ils s'emprosserout avee 7.elo » malutoulr cos»Ilsposillons, et vious les assurons quv »Iv violre eüto Isous soutienllrons teur visllanco par tous los inozens qul peuvent«iepeirUrv »ie lsous." Ueber die fernern Schicksale dieses Landes sind viele Leute so beruhigt, daß die meisten von den sichetwa flüchtenden Frauenzimmern, welche keine Bekannte in den demokratischen Cantonen haben, ihre Sicherheit in Neuenbürgsuchen. zs> jj K. Februar, Nachmittags 4 Uhr. Die immer nähere Stellung der französischen Truppen gegen die bcrnerische"