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Anhang.
und wenigstens ein innerer Bürgerkrieg die Folge dieser Maßnahme sei» würde. Dann aber sollen wir Euer Gnaden nichtverhalten, daß zwar eine an der Zahl äußerst unbedeutende, aber desto betriebsamere Partei durchaus kein Verhältnis! mitBern anerkennen, aber auch nicht an Frankreich sich hängen will. Diese hofft ein selbst bestehender Körper und ein auf einestärkere oder schwächere Weise mit der Eidgenossenschaft in Verhältnisse tretender Staat zu werden. Diese Chefs habenkeinen Sinn für Vorstellungen gegen ihre diesfälligen epaltirten Begriffe und lächerlichen Wünsche. Man kann sich überhauptkeine zu starke Vorstellung machen von der Tag und Nacht anhaltenden Thätigkeit der Clubbisten zu Lausanne, Vivis, Nponund mehrerer anderer Städte und Gemeinden. Sie sollen eine beträchtliche Zahl der besten und kostbarsten Pferde in steterBewegung halte», um einander alle Maßnahmen der Regierung, wie der hiesigen Herren Deputirten, auf das schnellstemittheilcn zu können, auch durch eine Menge Fußbotcn das Land bereisen lassen, die in ihren Körben alle Arte» von Impressenmit sich führen, um sie gratis auszutheilen. <15> —Die Secgcgenden sind das Centrum von den unruhigsten und gefährlichstenBewegungen. Diesen Nachmittag wurden die Herren Repräsentanten von einer Deputation des Magistrats von Lausanne,an deren Spitze sich der Herr Bürgermeister de Saussure befand, ganz vortrefflich begrüßt, aber es ist über alle Begriffe,was für eine freimüthige, entschlossene Sprache auch die besten, aufrichtigsten Patrioten führen, und dies ist, wie michdünkt, der stärkste Beweis, wie sehr alle Köpfe exaltirt seien. l!>) jj 19. Januar. Der letzte Mittwoch, der 17., war hier einstürmischer Tag und leicht hätten schrecklich tragische Ereignisse eintrete» können. Morgens um neun Uhr erhielten wirzuverlässige Winke, daß die hiesigen Clubbisten alle Anstalten getroffen, um sich um zehn Uhr bewaffnet des hiesigen Schlosseszu bemächtigen. Die schnellsten Vorkehrungen mußten auf der Stelle veranstaltet werden. Die Aufgabe war nicht leicht.Wir hatten wohl einen muthvollcn General an der Seite, aber dieser hatte keinen einzigen Mann auf den Beinen und »»er-achtet seiner unbeschränkten Vollmacht und seines thätigen Kopfes mußte er sich gefallen lassen, wie wir, durch die Feder zuwirken. Er that solches in seiner Stellung kräftig, ja in einer Sprache, die wenigstens zehntausend Mann wohlgesinnter, rüstigerTruppen zu seiner Disposition vermuthcn ließen; wir nach unserer Stellung begnügten uns einer bescheidener», mäßigenSprache. — Die Erklärung des Obercommandanten Weiß ist folgenden Inhalts: „diu»« iv «viieimi en kirei <lv« lioupe« «ixI>»v« so Vsuck, muni <>e« Plein« porivvirs <Ie I.I,. KL. <Iu Lonsvll Souvvrni», i> Von« dl^l . , iiililule« komite <Iv jiurveil'lanov rle l.au«s»»e, niuiudle «ulut. k» co»«vquence rie rlivvr« Zivis, qu II exisle un projet <Iv s ewpurer <Iu vkütes»>Io I.au«sn»v rlan« In journee, Kons veiion» Von« ileclnrer lormelleuient qu'un tel uttvnlnt ne pu»ii»it ötie eviislilvrvque eoinmo un »eis >Ie Irsule lraliison, <Io ledelliou uuverle et une piuvocalion u guviiv elvile. Von« lepoixloezi«ur Vo« löte« vnvvi« Iv «ouveraln et enver« ee pvuplv quo Von« rllrlAv/ «I «I»i>xervu«omeiit, <io tnute pari quo Vou«pourrle? preiickre » eello e»tiepri«s, et cko taute« les «uite« kuiie«te« quelle entr»t»er->it poodgblvmeiil. Vou«connaisso/ quelques vlrconstances, je ckoviui« Iv« vannultre laute«, et )v pul« Vau« »««uieo «ne in»» Nonnvur, queVou« n öto« «Inn« I» raute n> Ne I» piuNvncv, ni Nu Iilen pudllc. .I'a)o»lv, Illsl., quo cottv NemaivNs seinil i»«ij;»i-tiunlv pour vos inleiNl« et quo sau« Iv svul paint N'vga>«mo, eile »o ser-iit vn n»I equllilxv »vve Iv« co»«eq»enee»qui pouroalenl en rvsultor. 8o>e?. Inllmernent peisuuNv« Illill., que man pilneip»! wotlk en iivveplunt cettv vluiiuv soLomiuanNiint VN lltivt, N il pu Nlrv que Iv <Ie.«Ir arNvnl Nv contriduer ä In «Siele et lellvitv pulillque. Iv Vau« ittvlloIre« »inlealelnont » nie )ugvr sui nie« piincipe« connu« et une Ia»u»e «uilv Nv pracöNös qui in'ant inerilv I» conlianvoNv Nivei« p»rt>« et möinv la divnveillsnev waiquiiulo Ne liiulorlle externe Nonl vou« reclieietie^ Iv «uMasaaujourNNui. iXzreo/ ine« vooux Iv« plu« «liicvie« et I's««urnnvv N'un verltublv Nvvoueinent ü vo« lnleiNl«. 1o parleNv ceux Ne Votro publle, et »an Nv celul Nv quelques inNlviNu« qui Iv «acrilient pur erreur, venuoauce, ainliltlouau oruueil."— Beide Noten wurden an den Herrn Bürgermeister de Saussurc, Präsidenten des Comite Central abgegeben.Gegen zwölf Uhr erschien bei dem Herrn General, wie bei uns, eine Deputation aus diesem Comite und wir erhieltenvon ihnen vollkommen beruhigende, unser» Wünschen entsprechende Zusicherungen. Kaum war diese Gefahr abgewendet, soerschien der diesmalige Herr Amtsstatthalter Berseth von Vivis und ein Courier von Nyon und gaben uns die bedauerlichstenAnzeigen von der gefahrvollsten Stimmung dieser beiden Städte. Abordnungen nach beiden Orten gingen am folgendenMorgen ab. Sticht wenige Besorgnisse für die Zukunft (wenn auch ohne französische Einwirkung die Angelegenheiten desPays de Vaud können beendigt werden) veranlaßtc uns die Bekanntschaft mit diesen rüstigen Volksführern, die in das Schloßbeschieden wurden, indem sie in Rücksicht ihrer Talente, ihrer Beredtsamkeit, ihrer Festigkeit für ihren einmal genommenenEntschluß furchtbare Geschöpfe sind. — Noch kann ich die Befremdung nicht mit Worten ausdrücken über die unverschämteNachlässigkeit des fijcherischcn Postamts in Bern, das unsere allerwichligste Depesche, welche wir ihrer bedeutenden Wichtigkeitder höchsten Behörde in Bern absichtlich nicht durch Courier zukommen lassen wollten, sondern der Post übergaben, welcheDepesche vielleicht dem Heil des Vaterlandes, der Ruhe dieser Lande wesentliche Dienste geleistet haben würde, uns wieder zukommenließ, wie wir sie aufgegeben haben. Ein berncrischer Eommittirter äußerte, daß derjenige, der Schuld an diesem Verschensei, verdiene, daß ihm der Kopf vor die Füße gelegt werde. <151 jj Gegenwärtig befindet sich der Obergeneral Weiß in Nvo»und scheint die Absicht zu haben, die französische Generalität, wie die hiesigen Clubblisten mit der Feder zu überwinden,