Anhang.
691
Gl. Sch.liebertrag . 3156 3Dem Uebcrreuter Schweizer für das Gleiche , . 114 22Dem Perruquier für 43 Tag
Kostgeld zu 1 Gl. 20 Sch. 64 Gl. 20 Sch.für 43 Taglohn mit Inbe-griff von Puder, Pommadeu. f. f. zu 30 Sch. . . 32 „ 10 „für Trinkgeld 2 20 „
33 10
Uebertrag . 336S 35
Gl. Sch.Uebertrag . 336g 35
Dem Bedienten von Zhro Gna-den für 43 Tag Kostgeldzu 1 Gl. 20 Sch. . . 64 Gl. 2» Sch.
Trinkgeld 2 „ 20 „
die Sohlen — „ 20 „
67 20
Dem Bedienten MHHrn. Seckelmeisters fürs Gleiche 67 2»Dem Bedienten des Legationssecrctairs fürs Gleiche 67 20
Summe . 3572 15
Zu Abschied 13». (Seite 186.)
«I. Bitsch oder Bitche, Stadt im französischen Moscldepartement, in der ehemaligen Provinz Lothringen; Stadt-bredimus ein Dorf im Großherzogtbum Luxemburg, unfern der preußischen Grenze.
Zu Abschied 135. (Seite 134.)
Frauenfeld, 4. Juli 1733. Der Herr Vorgesandte des Standes Schwyz zog abermals lebhaft gegen die ungläubigenFranzosen zu Felde und bemerkte, daß man auf den Landsgcmcinden wohl beweisen könne, weiß sei weiß und schwarz seischwarz, aber nicht, daß man nach geschlossenem Bündniß mit dem König jetzt berechtigt wäre, mit seinen vormaligen Unter-thanen ein neues zu schließen. Mit mehr Feinheit behauptete der Herr Nachgesandte, der gegenwärtige Krieg sei bloß eineAuflösung des Problems, ob Frankreich eine Republik werden solle oder nicht, folglich könne die Anerkennung dieser Repu-blik nicht mit der Neutralität bestehen u. f. f. <14>
Zu Abschied 136. (Seite 133.)
Frauenfeld, 11. Juli 1733. In den katholischen Sessionen ist vielleicht aus Maugel wichtigerer Geschäfte von demwölfischen Werke lange die Rede gewesen. Mehrere Gesandtschaften fanden in diesem Buche eine solche Irreligiosität und sogefährliche politische Grundsätze, daß die Session durch zwei Mitglieder den zürcherischen Nachgesandten bitten ließ, MGNHHcrrcnzu ersuchen, dieses Buch zu verbieten und die verkauften Exemplare zu eonfisciren. Natürlicher Weise konnte nicht abge-schlagen werden, dieses Ersuchen zu hinterbringen und es werden also die Gesandten das diesfällige Gutbesinden MGNHHcrrenerwarten. <it>
Zu Abschied 208. (Seite 210.)
«I. Die Stände Uri, Schwyz, Obwalden und Zug gaben ihre Einwilligung; von den andern katholischen Orten findensich keine Schreiben im Staatsarchiv Lucern vor.
Zu Abschied 216. (Seite 215. 216. 213.)
». Fraucnfeld, 7. Juli 1735. Um seinen Vorstellungen mehr Nachdruck zu geben, benutzte der Herr Porgesandte vonUri sein Recht, sich als den Boten des uralt-ältesten helvetischen Standes anzukünden, der zu seinen jünger» Brüdern gesandtsei, ihnen seine Herzensgedankcn offen, sowie eine orientalische Perle keines Schmuckes bedürfe, mitzutheile». Viele Würdein Bortrag und Stärke der Beredtsamkcit zeigte unter andcrm auch die untcrwaldcnsche Ehrengesandtschaft. <u> jj Ii. 3. Juli.Eine übereinstimmende Besoldung ist bei der Beschaffenheit der Umstände, da der Soldat in de» Popularortcn selbst sichseinen Sold sixirt, schwerlich jemals möglich; so auffallend es ist, daß z. B. unter den Truppen in Basel Leute bei ein-ander sollen gewohnt haben, die täglich 15 Kreuzer und andere die bis auf 48 Kreuzer Besoldung hatten. l«> jj 23. Juli.Gestern wurde von sämmtlichen Herren Ehrengesandten, mit Inbegriff der noch in hier befindliche» Abt St. GallenschenGesandtschast und wirklich auf ihre Veranstaltung, die Mittagsmahlzcit bei den Capucinern in Frauenfeld eingenommen.Ein Gastmahl, das in dieser Ausdehnung der Gesellschaft hier noch niemals stattgefunden hat, indessen mit munterer Launegenossen ward und zu seiner Vollkommenheit nur besserer Witterung bedurft hätte, um sich von dem Dampfe der Speisenund der Kleidung der geistliche» Herren in ihrem angenehmen Ausgelände erholen zu können.
Zu Abschied 217. (Seite 213.)
«I. Dieses Jubiläum oder besser gesagt Jubelablaß wurde von Rom auf den Wunsch Kaisers Franz u. bewilligt, „der schondurch mehrere Jahre alle Kräfte aufgeboten hatte, »m einen der Religion sowohl als seinen Staaten höchst nachthciligenKrieg zu beendigen". Das für die kaiserlichen Staaten ausgeschriebene Jubiläum ward am 14. März 1735 auch aus denschweizerischen Theil des Bisthums Konstanz ausgedehnt.
Zu Abschied 222. (Seite 224 )
Im Titel füge vor Tscherliz bei: Orbe mit
87 *