Landgrafschaft Thurgau. Z75
^"dvogt der gleiche Auftrag wie im letzten Jahre, 8 6. ß 436. 171»Ä. Der nenerwählte Prior l». CarlHsncr, von Cinsiedcln, kömmt um den landesherrlichen Schutz und Schirm ein, worin ihm willfahrtAuch last man es hinsichtlich der dicSfälligen Abgabe lediglich bei dem Abschiede von l763, sowie^ demjenigen von 1778 bewenden (siehe Seite 318). 8 4l).
<?. Bencdictinerklvstcr Rheinau.
Art. 437. 1782. Das Gotteshaus läßt durch Abgeordnete vorstellen, die schwarzeubcrgischc Rcgic-die rhcinauischc niedere Gerichtsbarkeit und in die Manuschaftsrcchtc zu JestcttenOttenburg ziemliche Eingriffe und erbittet sich von der Jahrrechnung ein Promotorial an den Fürsten^ Abwendung solcher Jnfractionen, welchem Ansuchen entsprochen wird. 8 31.
k. Augustincrklostcr Kreuzlingcn.
438. 1771». Anton Lutz, von Hüfingcn im Schwarzwald, notifieirt seine Ernennung zum^ atcn und sucht gegen die gewöhnliche Gebühr um den hoheitlichen Schutz und Schirm an, der ihm^cchrt wird, 28. jj 439. 178S. Die jüngsthin durch das Stift erfolgte Wahl eines Fremden zumk,'! ^^"wun wird all rokervixluin genommen mit dem Wunsche, daß es den Hoheiten gefallen möchte,Silges Jahr deshalb einen Anzug in der allgemeinen Session machen zu lassen. 8 6. ß 440. I71>1.seit^ ^"bcr von dem Landvogt au den Vorort Lucern einbcrichtetc Gährung in Krcuzlingcn, woselbstunruhige Eapitularcn gegen den Prälaten Empörungen erwecken, kömmt zur Verathung,Nack ^ Anzeige gemacht, daß schon bei dem Amanuensis des GencralviearS um eine Visitation
'ällt^ worden sei, die fraglichen Eapitularcn aber bei Abfordcrung der Klagen gegen den Prälatendem Belang vorzubringen gewußt hätten. Den Nachgesandten von Luecrn, Uri und Schwvz, sowiee^^^^üvsandtcn von Unterwaldcn und der Cauzlci wird aufgetragen, deshalb zusammenzutreten. Esden ihrem Berichte, daß diese Unruhen hauptsächlich auS der Abneigung des Decans gegen
ilcw herrühren und daß jener durch Briefwechsel mit den Expositis obige Visitation zu bewirken
T)a ^ hauptsächlich wegen des ökonomischen ZustandcS des Gotteshauses Klage geführt habe.
T ^^>chen Schritte den katholischen Ständen als Kastvögtcn und „alleinigen Gesetzgebern über das'»an oder Ockonomicwcscn" nicht gleichgültig sein können, wird ciumüthig ein Schreiben, in welchem^apite ^ Prälaten Gerechtigkeit widerfahren läßt, als dem Decan die Strafe auferlegt, vor demdess sc Abbitte zu thun, Uli i-ekoi-encinr» genommen, in der Hoffnung, daß die Hoheiten zu Absendung^ ihre Einwilligung an Luecrn gelangen lassen werden. 8 5.
2tt. Juden.
>AchlOr,e.I
^ J»d 17Sii. Namens der gcsammtcn Landschaft beschweren sich Ausgcschossene über die vielen
seilten Bewilligungen, nicht allein durch das Land reisen, sondern auch Handel treiben zul<55 ' "^urch der Landmann höchlich geschädigt werde und bitten um Handhabung des Abschiedes vonAz^s. ^^^er den Juden den Eintritt ins Land gänzlich untersage. Die Jahrrechnung entspricht diesem^Ndcls Landvogt auf, mit Paßcrtheilungcn sparsam zu verfahren und den Juden alle
lchast j,n verbieten. 8 31.