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8 (1856) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1778 bis 1798
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194 Juli 1793.

Abschied. H Z. «I. Sämmtlichc Gesandte bezeugen das Vergnügen ihrer Hoheiten, daß die im Lawdes letzten Jahres den kriegführenden Mächtenfeierlich erklärte nnd althergebrachte" Neutralität ^gemeinsamen Vaterlandes zu dessen Sicherheit und Wohlstand so Vieles beigetragen habe. WenneinigeAnstöße" erfolgten und der Einschluß nicht für das ganze Bisthnm Basel, sondern bloß für ^Landschaft Ergucl und das Münsterthal nebst der Abtei Bcllelah erzielt werden konnte, glaubt die Tagsatz^dennoch cinmüthig, die Eidgenossenschaft solle sich mit den bestimmten Zusicherungen der kriegführend"Mächte begnügen und es seien diesfalls keine wcitcrn Schritte vorzunehmen. Bei dieser Gelegen^erstattet die solothurnischc Gesandtschaft einen umständlichen Bericht über die jüngsthin zu Rohr, in ^Herrschaft Thicrstein, durch französisches Kricgövolk von Brislach aus verübte Territorialviolation "verbindet damit die Anzeige, daß diese wichtige Angelegenheit nunmehr durch beidseitige Commissigütlich zu beseitigen getrachtet werde und daß Hoffnung zu einer billigen Gcnugthuung vorhandenFalls solche nicht erhältlich wäre, würde ihr Stand gcnöthigt sein, um eidgenössischen Rath und ssst^stützuug anzusuchen, wie er überhaupt bei seiner schwierigen Lage für Fortsetzung des eidgenössischen -schcnö bitte. Beides wird der Gesandtschaft von der Tagsatzung cinmüthig zugesagt. Ein gl^Versprechen, auf ähnliche Bitte hin, erhält die Gesandtschaft der Republik Wallis, die ebenfalls ausfüh^'über die Lage ihres Landes und über mancherlei Beeinträchtigungen berichtet, welche in Savohcn bctz^lichcs französisches Militair auf den Grenzen verübt, zum Thcil aber wieder gut gemacht habe. § .« . Durch Aufhebung des Schweizerdienstes in Frankreich sind alle vormaligen Regimenter in den »gesetzt worden, Rückstände oder angemessene Entschädigungen zu fordern. Da aber die Ztitvcrhält" ,eine dirccte Korrespondenz der Eidgenossenschaft mit Frankreich verhindert haben; auch die meisten ^

mentcr durch besonders abgeordnete Osficiere in diesfällige Privatuntcrhandlungen getreten sind

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bereits guten Erfolg versprechen, finden sich sämmtlichc Gesandtschaften nur dahin instruirt, zu schick^,

Maßnahmen in Rücksicht auf diese Militairangclcgcnhciten frcuudcidgcnössisch" mitzuwirken,f. Basel verdankt die fortdauernde Rcpräsentantschaft und den unausgesetzten Aufenthalt des cidgcnösst^Succursrcgimcntcö. ES zeigt sich, daß dasselbe dermalen aus 1894 chic) Manu besteht, wovon 1«^

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der Stadt und 845 auf dem Lande sich befinde», deren Verlegung nunmehr monatlich vor sich gehstdaß, um Pünktlichkeit in den militairischcn Anordnungen zu erzielen, ein besonderes Bureau bestellt nn'^ist, in welches alle Vorfälle behufs weiterer Mittheilung zuerst eiubcrichtet werden. Mit dieserstimmt diejenige der gegenwärtig in Basel sich befindenden Repräsentanten völlig übercin. Durch .kluge Benehmen des dasigcn Magistrates nnd durch die Sorgfalt ihrer Vorgänger, bemerken sich ^alle Anstände, welche bald mit den österreichischen, bald mit den französischen Generalen sichhaben, glücklich beigelegt worden und man habe in der Mitte zweier zum Kriege gerüsteter Llrmcc"erklärte Neutralität mit Würde behaupten können. Die Umstände, welche vor einem Jahre die Eidgcst^,schaft bewogen, außerordentliche Maßregeln zu ergreifen, dauern zwar immer fort; und nochder Nachbarschaft von Basel zwei nicht unbeträchtliche Armeen, die sich täglich bald vermehrest. ^vermindern. Wenn dieselben auch bisher durch die anderweitigen Ereignisse eines schrecklichen und bin ^Krieges zur Unthätigkcit gezwungen worden, so sei dennoch unmöglich zu bestimmen, wie ^Kriegsschauplatz von den Schwcizergrenzen entfernt bleiben werde. Durch die von einigenbewilligte Verdoppelung ihrer Kontingente sei man allerdings in den Stand gesetzt worden, mehrere ^Posten beträchtlich zu verstärken, hauptsächlich aber das Dorf Richen mit hundert Mann zu besetzt