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September 1786.
Maria Bnsinger, Landammann; Caspar Remigius Kaiser, alt Landammann. Zug. Franz Michael MüllctLandammann; Johann Peter Staub, des Raths; Franz Joseph Blattmauu, alt Ammaun. Glaru^Joseph Fclir Anton Müller; Johann Heinrich Zwicki. Basel. Daniel Mitz; Peter Ochs. FrcibulZFranz Roman Werro, alt Schultheiß; Franz Philipp Rcinold, des klcincie Raths. Solothur»Johann Carl Stephan Glutz, Ritter und Schultheiß; Ludwig Joseph Benedict Urs Tuggincr, alt Schu^'heiß; Victor Joseph Balthasar Wallicr, Stadtvcnncr; Carl Joseph Fidel Grimm. Schaffhause»'Johann Heinrich Keller; Johann Caspar Stockar. InncrrHoden. Johann Baptist Nücsch. Außel'rhodcn. Johann Jakob Zuberbühlcr. Abt von St. Gallen. Franz Joseph Müller. Sta^St. Gallen. Johann Joachim Bcrnct. Wallis. Jakob Valentin Sigristcn, StaatSkanzlcr; Hildcbr»^Rotten, Landsscckelmeistcr. Mühlhansen. Johannes Dollfuß, Bürgermeister; Josua Hofcr, Sta^'schreiber. Biel. David Walker, Bürgermeister; Jakob Sigmund Wildcrmett, Vcnncr.
Nach der Abberufung des Ludwig Hcrakliuö Melchior Vieomte von Polignae, welcher mehr als aVJahre die Botschasterstcllc in der Eidgenossenschaft bekleidet hatte, war durch König Ludwig xvl. ^Ritter Johann Gravier, Marquis von Vcrgcnncs, welcher schon früher in einer überaus wichtigen Epsvals königlicher Botschafter in der Schweiz gewesen, mit dem gleichen Charakter abgesandt worden. D>ephatte nun gegen den Stand Zürich zu Händen der Eidgenossenschaft das Verlangen geäußert, am lt. Ssstembcr den LegitimationSact zu begehen, und zu diesem Ende waren die Gesandtschaften auf jenein Solothurn eingetroffen. Bei verschlossenen „Porten" wurden allcrvordcrst das Crcditiv und hicr^der Legitimationsabschied von 1786 verlesen, worauf der Ehrengesandte von Zürich, Bürgermeister Ki^'spcrger, angegangen wird, im Hotel des Botschafters den Vortrag an denselben zu halten. Durch ^Seckelschrciber und den Großweibel von Solothurn läßt man bei Herrn von Vergennes um die Audi^anfragen, und begab sich nach erfolgter Antwort alsobald in eoii,nre in dessen Wohnung, woselbst ^Gesandten von zwei Herren aus dem Begleite des Botschafters empfangen wurden, auch stand vorHotel in doppelten Reihen „des Botschafters Livröc". Herr von Vcrgcnncs selbst war den Gesandtbis oben an die Treppe entgegen gekommen. Im Saale nahm er zwischen Kilchspcrgcr und Frisch^Platz und nun hielt erstcrer die Anrede in deutscher Sprache, welche der GesandtschaftSsecrctair undmctschcr Bacher vorweg ins Französische übersetzte. Nachdem der Botschafter geantwortet hatte, überreifer jeder Gesandtschaft ein Crcditivschreiben und lud dieselben zur Mittagsmahlzcit ein. Während dic>^Gastmahles, „welches überaus herrlich und mit vielem Geschmack zugerichtet war", und zu dem sich ^Gesandtschaften vom Rathhaus weg, wie gewohnt mit Stock und Degen, verfügt hatten, wurden folg^Gesundheiten ausgebracht: Auf den König, die Königin, den Delphin, das gcsammte königlicheden helvetischen Freistaat und den Botschafter selbst. Am folgenden Tag in der Frühe erstatteten ^Gesandtschaften noch ihren Abschiedsbesuch, um für die ihnen erwiesene „Ehre, Freundschaft und WohltlM"Dank zu sagen, bei welchem Anlaße Kilchspcrgcr, der nunmehr sich in französischer Sprache auSdrü^abermals das Wort führte.
125.
Conferenzialverhandlung.
Schännls, 1ö. und Zl). Octobcr 17M.lDtantSarchi» Zürich.>
Gesandte: Zürich. Johannes Schcnchzer, Statthalter. Schwhz. Carl Dominik Reding