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8 (1856) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1778 bis 1798
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September bis Oktober 1784.

Nach Ablcgung des eidgenössischen Grußes wird allervorderst für gut gefunden, einen Augenscheinund zwar gemeinsam mit den Ingenieuren Lanz und Spittcler vorzunehmen, worauf zur Berathung köm^wie einerseits die alte Spcttlinth schiffbar gemacht, anderseits den Verheerungen in Wallenstadt undgesteuert werden könne. Zürich und Schwhz äußern, gemäß älterer Abschiede, insbesondere des lctztjährigck'sollte die Spcttlinth schiffbar gemacht und sodann die alte Linth oben am Langwuhr in das neue Äckgeführt werden. Glaruö will nicht dagegen sein, indessen muß es auf genauere Voranschläge als ^vorliegende dringen, welche, wenn die Kosten nicht übertrieben seien und man sie billig verlege, derfieation seiner Obern gewiß sein dürften, widrigenfalls die Sache an die höchste Versammlung" gebr-ckwerden müßte und man bei ihr nicht auf Zustimmung rechnen könnte. Zürich verheißt außer sein^Antheil ein Namhaftes beizutragen, insofern einmal die Arbeit ausgeführt werde. Schwhz erklärt ^gegen oberwähntcn, auf 8228 Guldeu sich belaufenden Kostcnüberschlag, indem es von der Schiffstnie eigentlichen Nutzen gezogen habe, worauf Zürich und Glarus bemerken, daß Schwhz die Genossin^zu Schübelbach und Buttikou, welchen dieses Werk großen Vortheil bringen würde, in Mitlcidcnsch^ziehen dürfte, auch werde der Fürstabt von Einsicdeln, da die Schiffbarmachung der Spcttlinth demNcichcnburg Nutzen brächte, seinen dortigen Angehörigen wohl mit einem Beitrage an die Hand gch^endlich könnten die Schiffämter auf billige Weise in Anspruch genommen werden. Diese auf Kosten ^Hoheiten erbauten Wuhre, sowie die später noch nöthigen, durch die Schiffmcister anzulegenden^in Zukunft von den Anstößern zu unterhalten, die Anlegung und Jnchrcnhaltung der Brücken,und Rcckwege hingegen den Schiffmeistern zu überbinden, auch sollte eine jährliche Inspektion angcord^werden. Was das obere Wasser oder die Anschwellung des Wallcnstadtcrsees betrifft, findet man, ^Leitung der Glarncrlinth in den See oder das erste Projekt in dem lanzischcn Plane würde nicht ^erwarteten Erfolg haben, sondern es sei vielmehr zu vcrmuthen, der Auswurf derselben möchte bei boh^!Wasserstand auf das dort schou am Seeangewachsene" Gelände verlegt, also nicht in dessen ohn^'"sehr unbedeutende Tiefe versenkt werden, mithin eine fast gänzliche Verstopfung des Schlundes der Wese»^linth zu befürchten stehen. Die Gesandtschaften halten daher dafür, man sollte sich auf das zweite lanz>^Projcct vereinigen, da auch das dritte und vierte den Uebelständcn nicht gründlich abhelfen dürften.

I<>2.

Jahrrechnung der die Vogtei Uznach regierenden Stände.

Uznach, im Januar 1785.l<5a»tonsarchiv St. Galle».I

Gesandte: Schwhz. Joseph Carl Zah, Nv<>. vr. und Landöfürsprech; Thomas Hhacinthdes Raths und Landvogt zu Gaster. Glarus. Caspar Fridolin Landolt, des Raths; Franz Laver ^des Raths und Landvogt zu Uznach.

Man sehe Vogtei Uznach Art. 59 bis KL.

I«».

Jahrrechnung der die Vogtei Gaster regierenden Stände.

Schännis, im Januar 1785.

IDieser Abschied war weder in den Archiven Schwyz und Glarub, noch im Gantonsarchiv St. Galle» auf,»finden.I