Mai bis Juli 1782.
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^öffnen.) I. Zehnte Sitzung, 9, Juni. ES wird theilS der Beschluß gefaßt, die Hoheiten von der Ver-sammlung bei den Wollwcbern in Kenntniß zu setzen, theilö tritt inan in Bcrathung, „was für eine Parteiiu ergreifen sei", falls die Kommissen nicht wieder erscheinen sollten. Ii.. Eilfte Sitzung, lt. Juni. Die^sandten rclatircn gegenseitig über die Besuche, welche die vier Commissen der Bürgerschaft und die fünf^usgcschosscnen der alten Landschaft ihnen heute Morgen in ihren Quartieren gemacht haben. I. ZwölfteAtzung, 12. Juni. Der berncrische Ehrcngesandte zeigt an, die Commissen hätten ihm mitgctheilt, dasvorhin erwähnte, zu Bern unterdrückte Libell sei auf Anhalten der deutschen Gemeinden übersetzt und mit^wissen und unter Gutheissung der bürgerlichen Commissen zum Drucke befördert worden, daher siewünschen, die obrigkeitliche Jnterdiction zu Bern möchte aufgehoben werden, die Versicherung ertheilend,Mn etwas Anstößiges eingeflossen, sei solches wider ihren Willen geschehen und sie wären bereit, derleiZellen streichen zu lassen. Die Gesandten beschließen, dies an die Hoheiten einzubcrichten. i». Drei-zehnte Sitzung, 2t). Juni. Berathung über Vorbcschcidung der Commissen. i». Vierzehnte Sitzung,Juni. Da vcrmuthct wird, die Commissen möchten ans der gcmcineidgenössischcn Tagsatzung um eineAudienz anhalten, erachtet man für nothwendig, den geheimen Rath zu Zürich durch denjenigen von Bern^suchen zu lassen, darauf hinzuwirken, daß allfällig zu Fraucnfcld sich anmeldenden Commissen kein AcccßMattet werde. «». Fünfzehnte Sitzung, 22. Juni. Zusammentritt mit den Commissen wegen des von>hncn übergebcnen Memorials. K». Scchszehntc Sitzung, am gleichen Tage. (NachtS, 10 Uhr.) Der^iburgische Lcgationssccrctair erscheint mit dem Sohne des RathShcrrn von Montcnach, welcher die Anzeigeüberbringt, es sei zu Frciburg ein Ausbruch zu befürchten. Die Gesandten finden, „leichter Dingen unddie bloß einseitige Furcht einiger Magistraten" daselbst zu erscheinen, möchte nachtheilig sein, und^gen ihrem Lcgationssccrctair auf, morgens nach Freiburg zu reisen, nnd sich über die wahre Lage der^'uge zu erkundigen. «>. Siebzehnte Sitzung, 23. Juni. Der berncrische Gesandte bittet seine Kollegen,ihren Hoheiten einzukommeu, daß dieselben durch Schreiben an den Stand Zürich den Acceß von^«»lmisseu in Fraucnfcld gleichfalls zu hintertreiben suchen möchten, i. Achtzehnte Sitzung, t. Juli. Der'Ucht nur in vielfältigen Privatunterrcdungcn, sondern auch in Sessionen berathcnc „ frcundcidgcnössischc^th" kömmt in endliche Behandlung. «. Neunzehnte Sitzung, 9. Juli. Die berncrische Gesandtschaftichlägt Namens ihres geheimen Rathcs einige Korrektionen darin vor, denen die beiden andern Gesandten,M bloß grammatikalischen Anmerkungen, beipflichten, t. Zwanzigste Sitzung, 11. Juli. Es erfolgt die^"zeige, die Regierungen von Bern nnd Lucern hätten die Entwürfe des „ Rathcs" wie der „ Erklärung"ohne Restriktion angenommen, Solothurn hingegen wünsche, das der heimlichen Kammer ferner zuge-iiandenc Recht des „Büttelns" der RathSglicdcr möchte dadurch gemildert werden, daß einem Entsetzten,^enii er vermeine sich beschweren zu können, die Appellation an die Zweihundert offen stehen solle. Da^ solothurnischc Gesandtschaft ersucht wird, sich nicht zu söndcrn, so bemerkt sie, ihr sei zugleich derAuftrag geworden, wenn ihre Vorstellung ohne Eindruck bliebe, sich von den Mitgesandtcn durchaus nicht^ trennen. Einundzwanzigste Sitzung, 17. Juli. Auf den Wunsch Frcibnrgs, daß der von demandesHerrn festgesetzte, von der Bürgerschaft aber unbegründet bestrittene Unterschied der Bürgerschaft^uigermaßen in der erwähnten Erklärung von den Ständen anerkannt werde, glauben die Gesandtenbermöge ihrer Instructionen eingehen zu können.
Nach der am 18. und 20. Juli stattgehabten Verlesung des Abschiedes gclM die Gesandtschafteneinander.
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