November 1784.
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^sse sich fragen, ob diese Garantie nicht eher eine Einschränkung des sonst unwiderstehlichen Einflussesder Krone Frankreich als eine wirkliche Verminderung der Freiheit der Republik sei. Gleich auf die ersteErklärung des Ministers hin die Verbindung von 1738 aufheben, hieße ihm freie Hände lassen und Gensder Willkür Frankreichs übergeben. Den Ständen bliebe kein Mittel mehr übrig gegen diese Krone aufzu-treten als die Convention von 1579, allein was könne man, sei das stärkere Band zerrissen, von demschwachem erwarten, das einen andern Vorwurf, andere Absichten und eine andere Bestimmung hatte.Vevor die eigentlichen Absichteil des Ministers, die noch unter vielen Vorbehalten verborgen liegen, bekanntsrien, würde man, wenn jetzt ein Entschluß gefaßt werden sollte, sich ohne Nutzen der Gefahr eines für^rnf verderblichen Rathschlagcs aussetzen. Der zürcherischen Instruction gemäß wird nun ein Project-schreiben für die ersterc Meinung oder den Austritt aus der Garantie abgefaßt, und solches dem Abschiedeinverleibt. Mit Bezug auf die zweite Meinung oder die Beibehaltung der Garantie kommen die Gesandt-schaften übercin, dermalen noch keine Erklärung abzugeben. Ncbcr die Art hingegen, in der man sich^gcn den französischen Hof zu äußern habe, sind die Gesandten ungleicher Ansicht, und es werdenökshalb zwei Projcctschrciben dem Abschied beigcrückt. Bei diesem Anlasse kömmt noch zur Sprache, ob^egen der dermalen in Genf sich befindenden Repräsentanten eine Abänderung zu treffen sei, und dieGesandtschaften, obgleich nicht instruirt, finden cinmüthig, daß die Repräsentanten daselbst zu verbleibensatten, indem es sonst den Anschein bekäme, als wenn man Genf seinem traurigen Schicksal gänzlichüberlassen wollte.
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Präliminar - Conferenzialverhandlung.
Bern, 7. bis S. November 1781.
^Staatsarchiv Frciburg I
Repräsentanten: Bern. Johann Rudolf Manuel, alt Vcnncr. Lucern. Joseph Jgnaz Franz Laver^s hffer von Heidegg, des kleinen Raths. Frciburg. Claudius Joseph Odet, des kleinen Raths. Solo-^urn. Heinrich Daniel Joseph Gibeli, Scckclmcister.
Die geheimen Näthe der Stände Bern, Lucern, Frciburg und Solothurn hatten für gut gefunden,^kgen der freiburgischen Angelegenheiten eine Präliminarconferenz zu Bern „doch ohne Farbe und Apparat"Ehalten zu lassen.
Erste Sitzung, 7. November. Der bernerische RePräsentant eröffnet den Zweck der Versammlungfordert den freiburgischen zur Berichterstattung auf. Nach umständlicher Schilderung der bedenklichenage Freiburgs bemerkt Odet, sein Auftrag gehe dahin, die Repräsentanten allervorderst über die Rechte>eincr Regierung ins Klare zu setzen, dann dieselbe gegen das sogenannte Lxiross juslilleatif «Zu peuplo^ Li-ikuui-x zu rechtfertigen; endlich habe er vertraulich anzufragen, welche Rathschläge die RepräsentantenNunmehr crthcilcn wollen. Einmüthig wird Odet versichert, daß man die Regierung unterstützen werde,dies schon in der im Frühling erlassenen Erklärung verheißen worden sei, was hingegen den letztenM seines Auftrages anbelange, müsse er sich hierüber deutlicher aussprechen, worauf er eröffnet, seineKonstituenten halten eine Repräsentantschaft aus den drei Ständen abermals für höchst nothwcndig. InAbtritt Odets finden die Repräsentanten, ein solches Begehren müsse von der höchsten Gewalt, oderSchultheiß, Rath und Bürgern zu Freiburg ausgehen. Dies wird dem wieder in die Sitzung Berufenen^öffnet, worauf er verheißt, noch heute durch Expressen dies nach Frciburg einzubcrichten. I». Zweite
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