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8 (1856) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1778 bis 1798
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Juli <780.

welchem die Gesandten von Nidwalden, Zug und Solothurn beistimmen, während die übrigen Gesandt-schaften nicht instruirt waren. Einmüthig findet man jedoch, es sei sämmtlichen Orten zu belieben,spätestens bis Ende des Jahres sich deshalb gegen den katholischen Vorort zu erklären. 8 5. v. Aufden Wunsch von Uri und Schwhz verbleiben die Artikel wegen der Dispcnsationstaxcn, des Droit cl'^ukaineund der Traite t'orain« im Abschiede. 8 0. I'. Ans denjenigen von Obwaldcn und Zug das Rcstitntions-geschäht. Die Gesandtschast von Nidwalden bcfrägt zugleich diejenige von Luccrn, ob die Rcchargc andie unbcthciligten Orte dieses Artikels halben abgegangen und ob eine Antwort eingetroffen sei. Da keinesvon beiden geschehen war, so findet die gleiche Gesandtschast, daß die Stände hierüber instruircn möchtenund das Geschäft bei Anlaß der Walliscrbundcsbcschwörung in Bcrathung gezogen werden sollte. 8 7.

Man sehe auch im Abschnitte Hcrrschaftsangelegcnheiten:

Deutsche gemeine Vogteicn überhaupt.

Art. 35. Kirchcnsachen.

Landgrafschaft Thurgau.

Art. 217. Iudicatur-u. Competenzzwiste. Art. 431. Stifte und Klöster. Art. 444. Localcs.

„ 412. Stifte und Klöster. „ 432. „ „ „

Nheinthal.

Art. 187. Locales. Art. 213. Locales.

:e».

Conferenzen der evangelischen Gesandtschaften

während der gcmeineidgcnössischen Tagsatzung im Juli 1780.

IStaatSarchi» Zürich.!

t». Der Bcttag wird auf Donnerstag den 7. September festgesetzt. 8 1. I». Den auf Seite 7 bis 9unter den Ziffern 1 bis 17 angeführten Glaubensgenossen kommen die gleichen Beisteuern wie im Jahre<778 zu. 88 2 bis <8. Den waldcnsischcn Gemeinden Dürrmenz und Schönenberg im Herzogthnm Württem-berg wird, behufs Renovation der dasigen Kirchen- und Schulgebäude, für ein- und allemal folgendeBeisteuer bewilligt:

von dem Stande Zürich . . Gl. 69 Kr. — Ucbcrtrag: Gl. 256 Kr. 30

„ „ „ Bern . . „ 96 „ — von dem Stande Appenzell „ 10 „ 30

„ „ „ Glarus . „ 9 „ — „ der Stadt St. Gallen „ 2< „ —

„ ,, ,, Basel . . „43 „ 30 ,, „ „ Mühlhausen „ 6 „

„ „ „ Schaffhaus cn „ 39 „ — „ „ „ Biel . . ., 6 „

Ucbcrtrag: Gl. 256 Kr. 30 Gl. 300 Kr. —

Das Steuerbegehren des Grafen von Solms-Laubach für die Brandbcschädigten zu Utphe in derWcttcrau wird einmüthig abgewiesen und der Vorort Zürich eingeladen, in einem anständigen Schreibendies dem Petenten mitzutheilen. — Der bcrnerische Gesandte läßt betreffend alle diese Steuerbewilligungendie Erklärung dem Abschied beifügen, daß seine Obern in Zukunft nur insofern an solchen Steuern Theilnehmen werden, wenn dieses auch von andern Ständen geschehe. 8.8 19 bis 21.

Zürich und Bern.

e. Durch die Dazwischenkunft dieser Stände konnte die Stadt Lichtenstcig in der zwischen ihr unddem Fürstabt von St. Gallen obschwebcnden Streitigkeit vermocht werden, mit demselben einzutreten.