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Juli <778.
Gemeineidgenössische Tagsahung.
Fraucnfcld, 0. bis 27. Juli 1778.
IStaatsarchio Zürich, Z
Gesandte: Zürich. Johann Heinrich Orell, Bürgermeister; Johann Heinrich Landolt, Seckelmeister.Bern. Johann Rudolf Dachsclhofcr, des täglichen Raths nnd alt Seckelmeister in welschen Landen;Albrccht Bernhard Steiger, des täglichen Raths. Lncern. Walter Ludwig Lconz Amrhhn, Schultheiß;Franz Jakob Joseph Jgnaz Lcodcgar Zurgilgcn, Zwingsverwalter zu Hcidegg. U r i. Franz Joseph Lauener,Landammann; Carl Alphons Beßlcr von Nöttingen, alt Landammann. Schwhz. Joseph Victor LaurenzHedlingcr, Landammann; Nazar Neding von Biberegg, General und alt Landammann. Nidwaldcn.Jakob Franz Stulz, M. I). und Landammann; Caspar Remigius Kaiser, Landsfähndrich und alt Land-ammann. Zug. Clemens Oswald Bachmann, Seckelmeister; Johann Jakob Andcrmatt, Ammann.Glarus. Caspar Schindler, Landammann; Johann Leonhard Bcrnold, Landöstatthaltcr. Basel. DavidMitz, Bürgermeister; Isaak Jsclin, 1. Ii. v. und Rathsschreibcr. Frcibnrg. Joseph Maillardoz, deskleinen Raths; Carl Niklaus von Montcnach, des kleinen Raths. Solothurn. Urs Victor BalthasarWallier, Seckelmeister; Urs Jakob Joseph Biß, des alten Raths. Schaffhau sc n. David Mchcr, Bürger-meister; Johann Heinrich Keller, Statthalter. Jnncrrhodcn. Joseph Anton Brogcr, Statthalter.Außcrrhodc n. Laurenz Wetter, Landammann. Abt von St. Gallen. Franz Joseph Müller, Ritter,des geheimen Raths und Landshofmeistcr. Stadt St. Gallen. Julius Hieronymus Zollikofcr von Men-ningen , Seckelmeister.
Gemein eidgenössische Geschäfte.
Die übliche eidgenössische Begrüßung findet statt. H 1. I». Der französische Botschafter, Vicomtevon Polignac, läßt ein aus Solothurn, vom 2. Juli datirtcs Complimcntschreiben durch den Gesandt-schaftssecretair Picamilh de Casenave überreichen. Diese Zuschrift, worin gesagt wird: »8a Nazastü vollaveo plaisir, qu'au mlllvu clgz plus Krancka« axitatiun« la paix llvlt tuujaui-s trouver <Ians vo« Imn-reuse« ountroe« un ckaux a^il« et que tandlüczue les natiun« pteines «te ineliance palui««ent «armerle« une« enntre le« autres, les Ltat« Ilelvsticsiie« peuvent cku mein« se Uvrer Ä une ackmini«trati«inInterieure kalte pour aikermlr cke plus en plu» le bien-Stre et la kelioite cke leur« pkuple« «, wird
von der Tagsatzung beantwortet. 8 2. v. Der Fürstbischof von Basel erläßt aus Pruntrnt, am 25. Juni,sein gewöhnliches Begrüßungsschreiben an die Gesandten, ohne diesmal die Bitte beizufügen, die Ständemöchten zu dem Einschlüsse seiner Lande in den mit Frankreich abgeschlossenen Bund mitwirken. Zj 3.«I. Auf die Anzeige Zürichs, daß der dafigc geheime Rath wie diejenigen von Bern und Luccrn dieUnterhandlungen über Verbesserung des von der Eidgenossenschaft gegen den französischen Botschafter zubeobachtenden Ceremoniels noch nicht zum Abschlüsse gebracht, wird der Wunsch ausgesprochen, es möchtedies beförderlichst geschehen, zuvor aber den Ständen verabredeter Maßen von dem Vorgegangenen Kcnnt-niß gegeben werden. Zj 4. v. Zürich willigt ein, die Angelegenheit der Rccrutirnng der in französischenDiensten gestandenen Gcneralcompagnic wie diejenige der Einschiffung der Schwcizertruppcn auf das Meer