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8 (1856) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1778 bis 1798
Entstehung
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Sorgfalt zu verfahren und über keinen Gegenstand hinweg zu eilen. Gleich dein Bearbeiterdes ersten Bandes hielten wir uns genau an die Recesse und gaben sie so viel als möglichnach Inhalt, Ton und Färbung wieder, berücksichtigten auch zu Charakterisirung der Ständeund Orte häufig die Voten der Gesandtschaften. Ueberall finden sich die Paragraphen derAbschiede angemerkt, damit unsere Nedactionen mit den Originalen zu jeder Zeit verglichenwerden können.

Die besten Schriftführer der bearbeiteten Periode lieferte der Stand Bern; auf ihn folgtZürich, während die Canzleien in Frauenfeld, Lauis und Luggarus den Genannten weitnachstanden, und diejenigen in Bellenz, Ilznach und Schännis auf noch tieferm Standpunktesich befanden.

Vnndesbriefe und andere Hauptverträge fallen in unsere Periode nicht mehr, so daßdieser Schmuck des ersten Bandes dem achten fehlt. Dagegen schien uns nöthig, in einemAnhange Auszüge aus Legationsberichten zu geben, welche den Zeitgeist beleuchten, ja sogardie Geschichte jener Tage wesentlich aufhellen: Auszüge, welche in die Abschiede nicht ver-weben werden durften.

Das zürcherische Staatsarchiv bot uns den beträchtlichsten Theil des Materiales. Umaber die Abschiede dieses Archiveö mit denen anderer zu vergleichen, anch um Abschiede zubenutzen, welche in Zürich nicht vorfindlich waren, mußten wir uns noch in zwölf Eantonal-archiven umschauen. Wir stießen bei unfern Forschungen nur auf wenige Lücken, dennvon den 258 Abschieden der achten Periode konnten bloß vier nicht aufgefunden werden.Es ist dies an den betreffenden Stellen im Bande angezeigt. Eine angenehme Pflicht bleibtuns noch übrig, die des Dankes gegen vaterländische Eollegen, welche durch unsere An-fragen sich nie ermüden ließen. Den Herren Staatsschreiber Moriz von Stürler in Bern,Staatsarchivar Carl Joseph Krütli (nun in Bern) und Friedrich Bell in Lueern, Canzlei-director Joseph Anton Gisler in Altdorf, Archivar Martin Kothing in Schwyz, Land-