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8 (1856) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1778 bis 1798
Entstehung
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arbeitern vorschlagen zu dürfen, worin uns ans das zuvorkommendste entsprochen wordenist. Diese wurden in den Herren l)r. Fechter zu Basel, Staatsarchivar Krütli und National-rath Segesser zu Lucern, Decau Pupikoser zu Bischofzell und alt Bundesstatthalter vonMohr zu Chur gewouuen, welch' letzter»! es indeß nur kurze Zeit vergöunt war, seine For-schungen zu verfolgen, indem er vom Tode übereilt ward.

Wenn man einen Blick auf die Abschiede der verschiedenen Jahrhunderte wirft, so tritteine große Verschiedenheit zu Tage. Die frühern sind oft bloße Minuten der Schreiber aufden eidgenössischen Tagen und bieten daher manche Dunkelheiten; die spätern werden weit-laufig, namentlich die der Neuzeit sich nahenden. Die 1852 ernannten Nedactoren vereinigtenfich daher zu dem Entschlüsse, die Abschiede bis zum Jahre 1520 nach dem Koppschen Vor-bilde zu bearbeiten, von jenem Zeitpunkte oder der Kirchentrennung an aber eine andereBehandlungsart einzuschlagen, nach welcher der gemeineidgenösstsche von dem die gemeinenHerrschaften betreffenden Stoff ausgeschieden, und letzterer, was die größern Vogteienanbelangt, in Nepertorienform geordnet werden sollte. Nur dadurch ist es möglich geworden,das weitschweifige, oft sehr minutiöse Material zusammen zu drängen und ein klares Bildder Unterthanenlande zu geben.

Es könnte auffallend sein, daß der achte Band den übrigen vorangeht, was, unterZustimmung des Departements des Innern, hauptsächlich geschieht um zu zeigen, wie dievorhin bemerkte Ausscheidung zu bewerkstelligen sei; auch gewährt wohl unter allen Periodenkeine so vielen praktischen Nutzen als diejenige von 1778 bis 1798.

Wie überreich der zu bewältigende Stoff war, geht daraus hervor, daß für diese zweiDeceunien gegen zwanzigtausend Seiten durchlesen und größtentheils ercerpirt werden mußten;denn da die Abschiedesammlung nicht bloß für den Historiker bestimmt ist, sondern auchamtlichen Zwecken dienen soll, so durfte auch nicht Ein Abschiedartikel übergangen werden.Diese verschiedenen Anforderungen im Auge behaltend, beflissen wir uns, mit möglichster