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Wünsche und Hoffnungen eines Rheinländers
Entstehung
Seite
32
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sie an für eigene Rechnung zu denken, Gesetzezu geben und auszuführen, wenn sie glaubenvon der Regierung und von ihren Ständen hin-tergangen zu seyn. Die Verwirrung, die aus die-ser Vermischung von befehlen und gehorchenentsteht, wird ihnen zuletzt selber unerträglichund sie werfen sich dann, wie die Geschichtelehrt, leicht einem klugen Despoten in die Ar-me, der den Augenblick schlau benutzt und ge-wissenlos genug ist, die Freyheit eines verwirr-ten Volkes zu morden.

So wie die Natur den Schwachen auf den Star-ken anwies, das Kind auf die Mutter, so wiessie den Blinden auf den Sehenden an, und Mo-ses sprach schon in seinen Gesetzen , den Fluchüber den aus, der den Blinden einen unrechtenWegführte.

18.

Die Zukunft der Völker, liegt in der HandGottes. Doch scheint die Morgenröthe uns ei-nen schönen Tag zu verkünden.

Geschrieben in Paris, den 5. Sept. i8i5.

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von

I. F. Benzenberg,

Gutsbesitzer am Rheine.