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Gut gemeint mag dieses wohl alles nicht seyn.Es ist ihnen verdriefslich, dafs sie, ungeachtetsie dafs gebildeste und klügste Volk der Erdesind, so wenig seit a5 Jahren von dem zu Stan-de gebracht, wonach sie gestrebt. Doppelt ver-driefslich ist's ihnen, wenn der Deutsche mitseinem schlichten Sinne und seiner einfältigenTreue , jene bürgerliche Freyheit erreichte, wo-nach sie vergeblich getrachtet.
Auch erinnern sie sich aus Montesquieux, dafsdie Völker jedesmal in bürgerlichen Bewegun-gen , ihre gröfste Kraft entwickeln, und diesesist von Seiten der Deutschen , nicht sonderlicherfreulich für sie, da sie immer noch hoffen,dafs wenn auch die Zeiten von Bonaparte nichtwieder kehren, so würden es doch wohl dievon Ludwig dem XIV.
Das was Frankreich im Jahre 1789 bewegte,das bewegt jetzt Deutschland. Hierhin habensie recht.
Allein diese Bewegungen der Zeit, finden inDeutschland ein andres Volk und andre Fürsten.
Dafs die franzosische Revolution, die in ihremAnfange so gerecht war, eine so unglücklicheWendung nahm, und statt der Freyheit, dengrösten Despotismus auf den Thron setzte, dendie Erde noch gesehen, das hat wohl vorzüglichin folgenden Ursachen seinen Grund: 1. In demallgemeinen Hange des Volks zur Komödie, der