( i6 )hesten Zeiten — so wie sie unter dem ewigheiteren Himmel von Bagdad, die mannigfal-tigen Bewegungen der Gestirne, auch schonfrühe erkannten. In einem unschuldigen Au-ge, in einem frommen Gemüthe, spiegelt sichklar, das Leben und die Welt; und das wasdiese Hirten in ihren heiligen Büchern gelehrt,enthält mehr Lehensweisheit, als alle Schrif-ten von Machiavel bis auf uns.
Sie lehren alle: dafs nur das Gute dauere,dafs das Böse selber den Reim seiner Zerstöh-rung in sich trage, — und dafs die Weisheitin keinem Leibe wohne, so der Sünde unter-worfen.
Die Geschichte unserer Tage, wo diewaltende Gerechtigkeit Gottes, so sichtbarüber die Erde geht, wo die Stolzen gedemü-thigt — und die Traurigen getröstet sind, —hat aufs neue diese Herrschaft des Guten be-stätigt.
8.Und was ist das Rechte für den Staat ? —Das was den Menschen veredelt — was sei-ne sittliche Anlagen entwickelt — was denMenschen zum Menschen — den Staat zumStaate macht.
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