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hängig auf ihren Sitzen, und jeder konntesein Erbe tauschen, theilen und verkaufen.
Hierdurch entstand jene grofse Bevölkerungdieser Gegend, und jener Wechsel der Ge-schlechter auf den Erben; — je nachdem dieGunst der Zeiten die Familien hob oder siesinken liefs.
Als das Christenthum in diese Gegendenkam, so wählte sich die Geistlichkeit die frucht-baren Ilheinebenen zu ihrem Sitze. — DreyErzbisthümer herrschten im Rheinthale, be-kleidet mit der Churwürde , der höchsten imReiche nach dem Kaiser. — Ausser ihnenhatten sich noch viele andere geistliche Her-ren , Abteien, Stifter und Kloster in diesenGegenden angesiedelt.
Bey den grofsen Bewegungen die die neueLehre von der Freyheit der Gewissen im sech-zehnten Jahrhundert veranlafste , giengen vie-le Familien zur neuen Lehre über. Da aberdie Fürsten katholisch blieben, so blieb esauch die Mehrzahl der Einwohner.
Die Geistlichkeit war der gröste Grundbe-sitzer. Es gab Gemeinen in denen von 2000Morgen Ackerland i5oo dem Adel und der