10friedenheit über meine besagte Disputation anden Tag geleget hat. Ich bedaure es rechtsehr, daß ich dieses Attest bey gegenwärtigerGelegenheit nicht mitabdrucken lassen kann,weil es zum höchsten Hoflager ebenfalls einge-sendet ist, ohne davon eine Abschrift zurück-zuhalten.Zu der Zeit nun, wo meine juristische Lauf-bahn auf der hiesigen Akademie vollendet war,hatten Se. jetzt glorreichst Regierende Chur-fürstl. Durchlaucht von Pfalz Baiern Maxi-milian Joseph die Regierung schon angetre-ten, und es gehörte zu den weisen SystemenHöchstderselben bis nach geendigtem Reichs-kriege, und entschiedenem Schicksale der hie-sigen Länder, keine neue Anstellungen, derender Staat nicht höchst bedürftig sey, zu ma-chen. Nichts war aber mit meinem Charak-ter so unverträglich, als mich im Zustandeder Unthätigkeit zu befinden. Deswegen sup-plizirte ich zum ehemaligen Churfürstl. Ge-heimen Rathe, um als Repetent der Rechteauf der hiesigen Akademie gnädigst angeord-net zu werden. Meine Fähigkeit dazu grün-dete ich auf vorbesagte Zeugniße meines Leh-rers Carl Henoumont: „Ut jurium aliis„ repetendorum capacissimus habeatur,und
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Geschichte meiner Studien, und gnädigsten Anstellung zum ordentlichen Lehrer der Rechtswissenschaften auf der Churfürstlichen Akademie in Düsseldorf
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