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Ratification von Bern.
Wir Schultheiß, Klein und Große Räht der Statt und llospnblio Bern thund kund hicmit: Nachdemmein dem lctstverwichenen lUartio zwüschen Unseren Vertrauten, Lieben, Alten Eydgnoßen Lobl. Standes Zürichund UnS, Venne Jhro Fürstlich Gnaden Herren Abten, Decan und Uvnvenl Fürstl' Stift St, Gallen, als vom-pacisoierendcn Ständen, in Frauenfcld durch allseitig dahin abgeordnete Gesandtschaften wegen Ilvi-nalion derPannerhcrren- und Parität der Haubtmann- und VKeicrer-Stcllen in dem Land Toggenburg, wie auch wegender Schreiberen im Kriegs-Rath zu Vervollkommnung der in Baden ^nno 1755 wegen des Mannschaft-RechtSUnd darvon abhängenden militari« errichteten VerglichS-Handlung ein Verglich getroffen und sub Dato3l)'°" Nartii 1759 von allseitigen Herren Ehren-Gesandten unterschrieben und Dero Pittschaft darauf gcdruktworden, daß darauf hin nach vorgegangener Uebcrlcgung und Erdaurung der Sache Wir sothane Hand-lung für Unser Ort in Ihrem ganzen Jnnhalt angenommen, beliebet und bestätiget haben wollen, allsodaß hinfürö auch dieser Verglich fleißig befolget werden soll. In Kraft gegenwärtiger IlatiLcation zu bekräf-iigung mit Unser Statt Sncrot-Jnsigcl verwahrt und Geben den fünf und zwanzigsten ^pi-ili» nach der Gna-denreichen Geburt Unsers Heylands Ein Tausend Sibcn Hundert Fünfzig und Ncün Jahre. 1759.
(I.. 8.)
Ratification von Abt und Convent zu St. Gallen.
Von GotteS Gnaden Wür Utvl««linu», deß Heil. Römischen Reichs Fürst, Abbtc der Fürstlichen StüfftUnd GottShauß St. Gallen und 8. loann im Thurthal olo., Ritter des Königlichen Ordens der JungfräulichenVerkündigung Mariä «tc., und Wür Dooan und Uonvont crstcrmcltcr Fürstlicher Stüfft zu St. Gallen thucnlu»d hiemit: Demnach bcy anlaß der zwüschen Löbl. Ständen Zürich, Bern und UnS zu Bcseithigung dervbgewalteten Beschwerden Unnserer Graffschafft Toggcnburg aigcnS in Frauenfeld angesehener und durch all-ieithig Abgeordnete Gesandtschaften bestandener Lonkoron/.. auch die im Mitel ligendc Fragen wegen Alterns-l'vn der Panner-Hcrrcn- und 1'arita,t der Haubtmann-Stellen in dem Land, wie auch der Schrcibcrcn imKriegs-Rath iu Vorschein kommen und nach allseithigem guet-befindcn der Löbl. III oompaoisoicrenden StändenUvn denen abgeordneten Herren Abgesandten über sothane drey l'unoten zu vcrvollkomnung der BaadischenVerglichS-Handlung <ie anno 1755 eine l'aciliczlioiis-Handlung verabredet, zu Papyr verfasset und in dreyTieich lauthendcn Lxomplaricn den dreissigistcn tag IVIartii diß JahrS eigenhändig unterschriben und besiglctworden, doch mit Vorbehalt der willkuhrlichen hohen-llatikoation Ihrer allseithig Löbl. Ständen,
Daß Wür dicßerc Verhandlung ebenfahlS, wie crstbcmelte Baadische VerglichS-Handlung, in all jhrcnknoten guet haisscn, ltatitlcicren und bcstättigen Krafft aigenhändigcr Unnserer Unterschrift und beygetruckhtcn^bslial. und Uonvonl-Jnsiglcn. So geben und beschehen in Unnserm Fürstlichen Stüfft St. Gallen den^anzigisten' Tag ^zu-ili» von der gnadenreichen Gcburth Unnsers Erlösers gezählt Ein Tausend Sibcn Hundert^nffzig und Neün Jahre.
(^«Ivstinus ^bk»8. (I-. 8.) sl^. 8.)
?. ^e^iljius liui-lmsnn, l)ee»nus.