LauiS.
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21. Kriegssachen.
Taxe bei der Rollternng und Musterung.
(^7ä8.) 2»" Beziehung auf die Taxe bei Rollierung und Musterung der Soldaten soll vontk»/ ^ ^andvogtö und deS Landshauptmanns eine billige Moderation beobachtet werden, widrigenfalls von^ "Üchst Syndicate die Taxe nach Proportion der gelobten Mühe bestimmt werden solle. Absch.
'^8. (S.Art. 53.)
22. Kirchcnsachen. Kirchenvisitation.
^ Deputierte von LauiS, Agno und Riva zeigen an, daß sie mit dem Bischof von
betreff der Kosten der Pastoralvisttationcn ein Verkommniß errichtet haben, nach welchem sie sich vcr-bischöflichen Beamten Ulli florentinischc Zcchincn zu entrichten. Luccrn und Uri haben dieVcrkommnisseS bereits gegeben. Die Gesandten beloben dieses Unternehmen und setzen^ dieses Berkommniß auf alle künftigen Visitationen sich beziehe, und daß die Zwischenzeit, welchez ^ der letzten Visitation im Jabr 1748 bis 1764 verflossen ist, auch künftig beobachtet werde. Absch. 31«,l>ab (1770.) Die Deputierte» berichten, daß die Unterhandlungen mit dem Bischof sich zerschlagen
Dieser Bericht wird »6 lekerenckum genommen. Absch. 321, 8 3.
23. Stifte und Klöster.
a. Benedictinerinncn von St Katharina,slvß^"' (1744.) Das Ansuchen des Klosters St. Katharina zu LauiS, ein an ihre Fischcnzen
See kaufen zu dürfen, wird in den Abschied genommen. Absch. 9,88. » 22«. (1745.)^)>v Stückes See, das dem Herrn Castoreo zuständig ist, gestatten Zürich, Bern, Luccrn, Uri,
^>tfc,^' Glaruö, Basel, Frciburg und Solothurn. Die Gesandten von Untcrwaldcn und SchaafhausenInstruction nicht zugeben, da dieses große über eine Meile sich erstreckende Stück SeeH ^ Hand fiele, waS den Dekreten zuwiderlaufe; überdieß könnte im Verlaufe der Zeit, da keineHills^ ^ werden können, dieser Bezirk noch ausgedehnt werden. Sie glauben auch, daß ohne Ein->htc der Kauf nicht stattfinden könne, und behalten ihren Hoheiten laut Ortsstimmen von 1673
"Alaine vor. Absch. 23, 8 7. ss 227. (1746.) Man läßt cS bei der dem Kloster durch die(>Nc ^ ^ebenen Erlaubniß dcö Kaufs bewenden. Bern giebt ebenfalls die Erlaubniß, im Falle die übrigensich ' ^ anschließen. Schaffhauscn protestiert, weil ein solcher Kauf den Decrctcu zuwiderlaufe, und behältdg ^ ^^kchtsame auf dieses Wasser auf daS feierlichste vor. Absch. 32, 8 3. sj 228. (1747.) Es bleibt^em Abschied. Schaffhausen bcharrt auf seiner Protestatio». Absch. 43, 8 3.^ b. Frauenkloster zu dem Ehevcrlöbniß 8ti. loseplii CapucincrordcnS.
sch^ "' 221». (1748.) In den Jahren 171«, 1711, 1712 (s. Bd. VU. 1., S. 110«, Art. 344) war be-dn» ^ ^°rden, daß die Rechnung über das für dieses Kloster von Gio. Pietro Conti gestiftete Capital vorgeyz ^ttatc Beisein eines bischöflichen Deputierten von denen, welche zur Administration dieses Vcrmö-i>l>H worden, abgelegt werden solle. Der Gcncralvicar ersucht nun im Namen des abwesenden Bischofsdie Execution dieses Beschlusses aufzuschieben und diese Anordnung auf einer Konferenz mitd>c.,t ^^chen Abgeordneten noch vorher zu besprechen, da ihm dieselbe höchst schädlich erscheine. Das Syn-">>t dem Gcncralvicar insofern, daß daö Kloster sich auf künftiges Jahr bereit zu halten habe,
^ beistand eines bischöflichen Verordneten Rechnung ablegen zu lassen. Absch. 54, § 1«. ss 23«. (1749.)