758 Grafschaft SarganS.
^ Die
Reservate anbcdingcn wolle, so sei man bündnerischcrseitS bereit, alle Moderation walten zu .^tN
beiderseitigen Gesandten nehmen alleö uck rofei-euckum. Absch. III. jj 78. (1753.) Einder drei Bünde beschwert sich, daß der Landvogt in dem Grundrisse, der von beiden Parteien ^de.
gemacht und übereinstimmend gutgeheißen worden sei, wesentliche Abänderungen eigenmächtig a»ist' ^Sollten diese Abänderungen nicht zurückgenommen werden, so ist er instruiert, daö liebe Recht a»M> .Commission wird mit der Untersuchung der Sache beaustragt; auö dieser geht hervor, daß der Hu»V' .der Spygcreck unter der Pizza longa sich befinde. Der Borschlag, eine nochmalige Untersuchung Achbeider Theile im September vornehmen zu lassen, wird ack letolenckuin genommen. Jeder Ort w>l ^schluß beförderlich an Zürich übermitteln. Dem bündncrischcn Abgeordneten wird ein Recreditiv m >Ausdrücken zugestellt. Die Kosten der im letzten September gehaltene» Conferenz und dcS angcsirüö^ ,.^>risses werden repartiert. Absch. 117, 8 55. jj 7». (175 st) LucernS Gesandtschaft berichtet de»Gesandtschaften, daß zwei reformierte Ingenieure angestellt worden seien, um einen Riß anzuferügc"'beider seien aber verschieden ausgefallen. ES wird nun. auf LucernS Antrag für erforderlich erat)sich um einen wichtigen Paß handelt, auch einen katholischen Ingenieur anzustellen (Lucern felsig i»mann Rudolf Nidcröst von Schwyz vor). Man versichert sich gegenseitig, daß man, wenngemeiner Sitzung zur Sprache gebracht worden sei, zu allem dem Hand bieten werde, waS dcr ^ H„ge<ersprießlich sei. Absch. IZ5, 8 1. 80. (1751.) Der Landvogt berichtet, daß er mit de»nieuren von Zürich und Schwyz und den bündnerischen Ingenieuren und Deputierten eine U»üN ^ ^isckgenommen lind einen Plan zu Papier gebracht, auch auftragsgemäß die Marchenbriefc deSPsäsers ercerpicrt habe, welche Licht auf diese Marcheil werfen. Ferner berichtet er, daß ihm I»
Rudolf Good. angezeigt habe, daß, als er 1712 bei „Jcrelgen'st oberhalb Ragaz, Wache gehalu» ^ ^i>gadier von Salis und Ammann Jost mit mchrcrn Bündnern gekommen seien und an dem Fclst" „jcht g''sogenannten „Rhcinacker" ein Kreuz gesucht hätten, daS die Grenze bezeichnen sollte, daß sie ed Pipl^'fundcn hätten. ES wird eine Commission aufgestellt, welche die früher zum Vorscheinsowie eines von Kaiser Heinrich von 1050, von Friedrich 1. 1161, ein altes Urbar und den t"
1330 prüfen soll. Diese Diplome geben die Märchen von dcr Pizza longa bis an die SpYgercck ^lsc>»'bis über den höchsten Grat dcS Berges an. Ferner wird auch daS gesuchte Kreuz am Fuße deS ^gegenüber der Zollbrücke, der um 110 Fuß höher ist, als der bündncrischc Grat, entdeckt, l"
Marche unzweifelhaft ist. ES beharren daher in einem Schreiben an die drei Bünde die Gel»"Ansprüchen der regierenden Orte. In die über die Untersuchung ergangenen Kosten theilcn l" gcAbsch. 129, 8 61. ff 81. (1754.) Dem Ingenieur Niederöst erkennen die katholischen Orte st ^ ^ ,,»rmachten Plan eine Honoranz von 100 Thalcrn (zu 27 guten Batzen) zu. Die Gesandte» ^hßchGlaruS referieren. Absch. 130, 8 15. » 82. (1755.) Bünden dringt auf daS eidgenössische ' pe» ^'tung des Streites, führt überdieß noch Beschwerde, daß der Landvogt den bündnerischerstUö 'tigen Grenzen ausgeworfenen Graben wieder habe zuwerfen lasse», und daß derselbe sich A>s>»'^lassen, ein obrigkeitliches Missive zn eröffnen, wofür Bünden eclatante Satiösaction begehre.schafte» von Zürich und Bern sind instruiert, das eidgenössische Recht zuzugestehen. Lueern, ^^>chcUnterwalden und Zug verlange», bevor sie daö eidgenössische Recht zugestehen, von Bünden für räse»^^ternehmen, einen Graben an dcr streitigen Grenze auszuwerfen und für die dem Landvogt, ^ ^,,e»' ohne Grund gemachten Zulagen SatiSfactivn. Glaruö stellt den Antrag, den streitigen Bezirk a ^