August 1777. St4
werden die Gesandtschaften van den Secrctärcn des Botschafters erwartet und von da zu der»o„ Hotels geleitet, wo die Livröcbedienten des Botschafters in Reihe stehen. Beim Eingang werden siebasier - ^"""dten des Botschafters empfangen und die Treppe hinaufgeführt; oben empfängt sie der Bot»Her^ Eingang in den sogenannten St. Ludwigssaal, umgeben von den Ambassadeofficiercn, vielen
Range und von Adel und den Officicrcn des Hotels. Nachdem die Gesandtschaften in den Saal^'tlbx ^ellt sich der Botschafter zwischen die Gesandten von Zürich und Bern. Alsdann wird
^ il»° ^ ^^'n Gesandten von Zürich in deutscher Rede auf würdevolle Weise begrüßt. Michclct,»schx. eil oonsvillvi- cko >a ooui »ouvvraioo ck Misses, übersetzt diese Anrede in daö Franzö-
erwidert sie. (Beide Reden sind gedruckt und dem Abschiede beigelegt.) 8 3. «t» Der^tär ^ Gesandtschaften, der Staatöschrcibcr von Solothurn, die RathSofficiale und der LcgationS-
^ k°ni > . ^^äelischen Stände treten in einen anstoßenden Saal. Hier werden bei verschlossenen Thüren^lcher ^"iösiichen und die gcmeineidgenössischcn Ratificationöinstrumente und das Bündniß selbst in^ösisch^^ ^"^stscher Sprache verlesen und collationirt. (S. Beilage Nr. 9.) Darauf übergicbt der^»espd. ^lchafter daö französische Ratificationöinstrument, dein das Bündniß in französischer Sprache
^°njg ersten Gesandten Zürichs zu Haude» der gcsammten Eidgenossenschaft. Dasselbe ist von
^«ße„ ^ ^ eigenhändig unterzeichnet, wie allch vom StaatSministcr Graf von VergcnneS mit dem^ blau ^ ^tlichaft versehen, das in gelbes Wachs gedrückt in einer silbernen Kapsel an einer mit Goldücwirktcn Schnur hängt. Dagegen wird dem Botschafter zu Händen deS Königs das
RatificatiouSiustrument, in welchem daö Bündniß in französischer und deutscher Sprachei'kbt ^ ^ersten Gesandten Zürichs übergeben. 8 v. Nach Auswechslung der Ratificationen de-^tih ^ unter dem Geläute aller Glocken und dem Donner von vierundzwanzig groben Geschützen^'Hasters^^ ^ unter dem Gewehr stehenden Mannschaft und unter klingendem Spiel vom Hotel des^ ^ Riedholz hinab zllr Pfarr- und Collegiatkirchc über die große Kirchcntrcppe. Den Zug er-^ der "^vcizer, die Livröebedieuten und die Officierc deS Hotels; darauf folgen des Botschafters^^>»> ^nverwaildte, die Edelleute, Gesandtcnjunkcr unter einander vermengt und die Ambassadcofsiciere.
^"dix„ der Botschafter mitten zwischen den beiden ersten Gesandten einher, hinter ihnen die übrigen^ der'm" ^mmschreibcr von Solothurn, die RathSofficiale, der Seckelschreiber, der Großweibel mit dem? die !g^^^>chreiber, der Legationösccretär der evangelischen Stände. Den Zug schließen die Ständcreiter""i de» hochobrigkcitlichen Wappen und Farben und die übrigen Livräcbedicnten. An der^gi-ns,^'^, Botschafter und den beiden ihm zur Seite einhergchendeu Gesandten vom Propst des°" ""schieb ^^^"ung von zwei Chorherren und der ganzen Klerisei der Weihkessel dargereicht. Nachdem^»lt Theilnehmern am Zuge durch Ccrcmonienmeistcr die Plätze angewiesen worden (der Abschied
ein Detail eingehende Beschreibung), wird vom Propste mit Unterstützung einer auserlesenen
H^mt gehalten, während dessen der Botschafter und die Gesandten durch den Chor,stell'"^ ^ Mittlern Oeffnung des Chorgitterö „incensiert" werden. 8 5. Nach gecndigtcm^ Capellane in die Mitte deS Chors ein mit rothcn kostbareil Teppichen bedecktes Tischlein,
" ikcj -x"" ^"chgesticktes Polster und auf dasselbe daö Evangelienbuch gelegt wird. Der Propst tritt^ei. ^Herren zwischen dcu Hochaltar lind dieses Tischlcin, das Angesicht gegeil das VolkBundcöinstrumcntc werden, das königlich-französische durch den Staatöschrcibcr vonder Rathsosficiale, das der Eidgenossen durch Picamilh de Casenave, jenes auf die
^ Begleitung