368
Juli 177t.
Alle Stände mit Ausnahme von Schwyz. ^
>». Zürichs Gesandtschaft zeigt an, daß Oberst d'Affry versichert habe, daß er den ihm letztes JahrAuftrag ausführen werde. 8 13. «. In Folge der Beschwerden der eidgenössischen in Frankreich niedergcb» .Kallfleute, daß ihnen die Execntion für die auferlegten Kapitationen angedroht und daß die Capitatie»erhöht worden sei, wird einstimmig für gut erachtet, an den König das Ansuchen zu stelleil, die a»s» ^Exemtion bis Auslrag der Sache einzustellen, den Herzog von Aiguillon zu ersuchen, dieses Ansu^ ^seinen Officien zu unterstützen und ihm bei dieser Gelegenheit zu seiner Erhebung zum Minister dertigen Angelegenheiten zu gratulieren; endlich durch ein Schreiben den Ambassador zu bitten, durch st»» " ^vention die Sache zu fördern und eine Zeit zu Abhaltung einer Conferenz zu bestimmen. 8 1-t. pwegen der Rekrutierung der Oampagnio gönärulo voriges Jahr projektierte Schreiben an den Ambasiad^ ^abgegangen ist, weil der erforderliche ConsenS theilwcisc in sehr unbestimmten Ausdrücken eingetroffenwerden nun an jenem Entwürfe einzelne Abänderungen angebracht. Mit Ausnahme der Gesandten ^Uri lind Glarus geben alle Gesandten zu diesem modificierten Schreiben ihre Zustimmung, jene neh»»'"I vfoi-onckum. 8 15. «>. Der porte-cki-apeittix halber legt eine all liuc aus den Nachgesandten vonFreiburg und Solothurn erwählte Commission folgendes Projekt vor, welches auch denjenigen Stände»'keine Compagnie unter der Garde haben, aber eine solche zu erhalten wünschen, es möglich machen 1»^' ^solche zu erlangen. „Bei Erledigung einer Fähnrichsstelle soll der Hauptmann, an welchem die ^„pflichtig sein, solches an denjenigen Stand einzuberichten, an dem die Kehr ist, in der Meinung,„l. Stand zu der vacierenden Stelle kein Subjectum vorschlagen wollte, so solle es dem auf ihn ^„Ort des weitern einberichtct und so dem Rang der Stände nach immer verfahren werden." Diesig PGesandten all roterenllun, genommene Projekt soll, wenn es die Genehmigung der Stände erha^» ^ ^Namen der zustimmenden Stände an den Herzog von Choiseul abgesandt werden. 8 16. i». Gege»jectierte neue Ordonnanz für die eidgenössischen Feldregimenter in Frankreich werden Bedenkeneinige Artikel derselben mit der Kapitulation nicht übereinstimmen. Die Gesandten und namentlich ^nerischen dringen darauf, daß an den Herzog von Choiseul Gegenvorstellungen erlassen werden. 6'"ersucht, diese von der obengenannten Commission formulierten Gegenvorstellungen im Namen derje»«lff" ^ ffan den Herzog zu erlassen, welche innerhalb zweier Monate ihre Zustimmung würden gegeben«. Die Gesandten der katholischen Stände eröffnen, daß entgegen dem Art. 5ll der 176-1 mit derreich errichteten Kapitulation das in französischen Diensten stehende Regiment von Castella ungeachtet ^Seiten Freiburgs gemachten Gegenvorstellungen zu Toulon nach der Insel Korsika eingeschifft worvc»daß der Herzog von Choiseul diesen Artikel 50 auf eine Weise interpretiere, welche von bedenkliche" ^für den eidgenössischen Dienst werden könne. Die katholischen Gesandten halten eS für ihre Psit^s ^meinsamcr Session dieß zur Sprache zu bringen, weil auch evangelische Stände, obgleich in der l5»pnicht begriffen, mehrere Compagnieen besitzen und jene Interpretation sich auf die gestimmten eidgenössisch^beziehe. Sie halten für nöthig, daß durch eine Erläuterung, wenn dergleichen Einschiffungenbeseitigt werden können, doch festgesetzt werde, wie, wann und wo dieselben stattfinden sollen. T»eder evangelischeil Stände sprechen ihre Bereitwilligkeit aus, zu allem beizutragen, was der ganzen ^ ^ ^schaft oder einem einzelnen Stande zum Nutzen gereiche. Da sie aber ohne Instruction sind, neh»»"^^Angehörte sä rvkorenckum, sowie auch den Antrag, daß die Stände beförderlich ihre Ansichten hchmittheilen möchten, welcher dann in gemeineidgenössischem Namen und in allgemeinen Ausdrücke»Behörde ein Schreiben zu erlassen habe. 8 16.