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7,2 (1867) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1744 bis 1777
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September 17-49.

FrieS becomplimentiert den Ambassador in einer Rede, in welcher er die hohen Eigenschaften deS Ambassadoröin den Vordergrund stellt und ihm die Interessen der Eidgenossenschaft empfiehlt. Der Dolmetscher Vigierübersetzt die deutsch gehaltene Rede dem Ambassador in'S Französische. Der Ambassador antwortet mit einemLobe auf die Schweizertugendcn und einem PancgyricuS auf den König, in welchem er beiläufig sagt: blonsisurI« Laur^emailrv ?rios n» renür« üans I« stiscours gu'il vient 60 proavnevr «n vatrv nom tonteI'ätvnüuv üo vo» sontimvn'g, m.iis ils sont ümllours lrvp eonnus. Die Gesandten verlassen unter dem Geleitedeö Stallmeisters und der Officiere den Palast, legen in ihrer Wohnung Mantel lind Kragen ab und begebensich auf des Ambassadorö Einladung wieder in dessen Hof zur Mahlzeit. I». Den 2. September verfügensich die Gesandten wieder zu dem Ambassador und statten ihm durch den Mund deS Bürgermeisters FrieS einDankcompliment ab. e. Es kommt die in den französischen Diensten vorgenommene Rcduction der Compagnieenvon 175 auf 120 Mann zur Behandlung. Nachdem darauf aufmerksam gemacht worden, daß 1698, als dieVerhältnisse ähnlich waren, man entschlossen gewesen sei, den französischen Dienst völlig aufzugeben, wenn dieKapitulation von 1671 nicht gehalten worden wäre, so werden die Nachgesandten beauftragt, ein in dieserSache entworfenes Memorial vorzuberathen. 3. September. DaS von den Nachgesandten durchbcrathene undin der Sitzung aller Gesandten noch vervollständigte Memorial wird von einem Ausschüsse dem Ambassadorüberbracht. Ambassador und Gesandte sitzen bei diesem Acte, der bei geschlossener Thüre und nur in Anwesenheitdes Dolmetschers Vigier und deö Herrn Mariane vor sich geht. Der Ambassador verspricht dieses Memorialmit seinen Officien zu unterstützen. «I. Es kommt wiederum der ungewöhnliche Aufkauf des schwäbischenKornS durch einzelne Partikularen namentlich von Genf zur Sprache. Man kommt darin übcrein, daß nichtanders geholfen werden könne, als wenn man verordne, daß auf einmal nicht allzu große Käufe gemacht werdendürfen, und daß die Stände Schaffhausen, Zürich, Bern und Solothnrn niemanden den Transit gestatten, alSdenjenigen, welche gute Pässe haben, in welchen verzeichnet stehe die Anzahl der erkauften Früchte, und daß selbigenicht auf Fürkauf, sondern zum nöthigen Gebrauch auf Rechnung der Obrigkeiten erkauft worden seien. Bernund Zürich werden ersucht, deßwegen an Genf zu schreiben, damit allem Fürkauf gesteuert »verde, v. Da indem dem Ambassador eingereichten Memorial steht, daß die Gesandten von ihren hohen Principalcn den Befehlerhalten haben, jene Remonstration einzureichen, so lassen die Gesandten von Wallis zu ihrer Entladung inden Abschied setzen, daß sie in ihrer Instruction keinen Specialbefehl dafür erhalten haben, wollen aber dadurchdem Fortgang des Geschäftes kein Hinderniß in den Weg legen.

70.

Rcchnnngsconferenz der die Vogteien Schwarzenburg, Orbe mit Tscherliz, Grandsvu und

Murten regierenden Stände.

Murten, 17. bis 30. September 1749.

lSlaatsalclii» R«r».I

Gesandte: Bern. Johann Rudolf Dachselhofer, Scckelmcister welscher Lande und des Raths; PhilippHeinrich Sinner, Venner und deS Raths. Frei bürg. NiklauS Ammann, Seckelmeister und deS Inner»Raths; Franz Peter Gottran, Stadtschreibcr und des Geheimen Raths.