März 1749.
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nach Rappcrswyl oder Zürich betrug er vier Zürcherbatzen.) Den Schiffmeistern wird Billigkeit anempfohlen,wenn Particularen eigene Schiffe nehmen, untersagt, von Gütern höhern Schifflohn zu nehmen, und den Schiff-knechten, sich Willkürlichkeitcn zu erlauben. 8 k. K. Die Beschwerde von Schwyz, das, der Wagmcistcr vonZürich, wenn Waaren im Schwpzergcbiet ausgeladen werden, den ganzen Schifflohn und den Waglohn fordere,nimmt die zürcherische Gesandtschaft »6 rvieionckum. 8 7. I». Den Antrag von GlaruS, daß nicht nurdie Schiffmeister, sondern auch die Meisterkncchtc und jeder Patron eines Schiffes beeidigt werden mocktc,dilligen die übrigeil Gesandten und nehmen ihn »«I rvkerenilum. 8 8. I. Die zürcherische Gesandtschast ersuchtdie von Schwyz und GlaruS, dahin zu wirken, daß die Straßen im Sarganserland und die Susi zu Wallcn-ltadt in einen bessern Zustanv gesetzt werden. Letztere nehmen das Ansuchen ml i-ekoronclum. 8 9. It. Es wirdlerner gut befunden, daß, wenn jemand etwas unterhalb auS- oder einlade, dicß dein Wagmeister in Zürich""gezeigt werden solle, damit er selbiges den Ladzedeln einverleibe; daß ferner, wenn etwas oberhalb zu Wesen,dei der Ziegelbrückc u. s. w. eingeschifft werde, es von de» Beamten des Orts den Ladzedeln beigesetzt werdenlolle. Die Gesandten von Schwyz dringen darauf, dainit zu Grynau der Zoll von diesen Dingen, namentlichBaumwollcngespinnst und anderm entrichtet werde. Die Gesandten von Glarus erwidern, daß von diesem^spinnst bis dahin kein Zoll entrichtet worden sei, da eben die Baumwolle schon Zoll gezahlt habe, und neh-me» de,, Antrag »ä i-olarvrielum. 8 1l). I. Die Schiffmeister vergleichen sich mit den Rcckcrn über eine ErhöhungRcckcrlohnS, welcher Vergleich zur Ratification von Seiten der Hoheiten dem Abschied beigelegt wird. Dielchlinime Reckstraße soll verbessert werden. Das Begehren der Recker, daß den ZinSschifflcuten die Besugniß"^gesprochen werden möchte, selbst ihre Schiffe hinaufzuziehen, ferner, daß ihnen von den leeren Schiffen undden Glarner Tafelnschiffcn zehn Schilling mehr Lohn bezahlt werden möchte, wird »ck relorvnckum genom-Endlich kommen die Schiffmcistcr mit der Bitte ein, das Direktorium in Zürich möchte ihrer wegen deserhöhte,, RcckcrlohnS gnädig gedenken, und werden darin von den Gesandten von Schwyz und GlaruS unter-ÜW. g ^ Zürich und Schwyz stellen das Ansuchen an GlaruS, es möchte die Hindernisse, welche bei^ Ziegelbrücke die Schiffahrt sehr gefährlich machten, beseitigen. Glarus aber ist der Ansicht, daö dicß Sachebrr drei Stände sei, welche die Obliegenheit hätten, die ReichSstraßc frei zu erhalten, während Zürich undschwyz pjeß „lg ,-im Pflicht von GlaruS ansehen, zumal da die Gefahr nicht von der Wesener-, sondern vonrr Glarnerlinth verursacht werde. DaS Angehörte wird beiderseits -eck lekoronckum genommen. 8 12. i». Gla-^>s beschwer sich, daß, obgleich nach bestehender Convention das Bord der Linth 36 Schuh breit sein soll,^eseltze bei Tnggen „eingesachet" worden sei, und daß durch „Einhenkung großer Schuppen den Fischen der"G"ng und Strich verhindert werde." Die Gesandtschaft von Schwyz nimmt diese Beschwerde »ck i-vle-eevüuiv. § tZ.
Konferenz von llri, Schwyz und Nidwalden.
Lottigna, 15. bis 18. März 1749.
. t'IIrckiv Nidwaldcn.I
P, sandte: U ri. Johann Friedrich Alphonö Beßler von Wattingen, Feldmarschall, All-Landamman» und""»erHerr; Franz Joseph Maria LeontiuS Crivelli, Landsstatthalter. Schwyz. Karl Rudolf Bettschart,
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