August und November t74k.
KS
Man sehe das Verhandelte im Abschnitte Herrschastsangelegenheiten:
Vier «nnetbirgische Bogtcie» überhaupt.
Art. 56. Vicinat.
Lugg aru«.
Art. 45. Marchensachcn. Art. 122. Zollsachen. Art. 1K1. Locale«.
» 86. Justizsachen.
s«.
Jahrrechnung der die Vogteien Bellenz, Bollenz und Riviera regierenden Stände.
Aellenz, 26. August öis 3. September 1748.
lt!a»de«ar«<)i» Nidwaldeii.l
Gesandte: Uri. Franz Georg Muhcim, Landsprocurator. Schwvz. Kaspar Dominikus Guot, de«^aths und Landvogt. Nidwalden, Franz Joseph Durrer.
Man sehe das Verhandelte im Abschnitte Herrschastsangelegenheiten:
Bellenz, Bollenz und Riviera.
Art. 69 bis 78.
57-
Conferenz von Uri, Schwyz und Nidwalden.
Brunnen, 5. Aovemöer 1748.
lArchlv Nidwalden.I
Gesandte: Uri. Friedrich Alphonö Beßler von Wattingen, Marschall, Alt-Landammann und Pannerherr;6ranz Maria Crivelli, Landsstatthalter. Schwyz. Karl Rudolph Bettschart, Landammann; Joseph Franzbeding von Bibcregg, Alt-Landammann und Pannerherr; Michael Laver Reichmuth, Alt-Landammann; FelirLudwig Weber, Landöstatthalter. Nidwalden. Jakob Michael Zelger, Ritter, Alt-Landammann; Felix Leon-^us Kniser, Landöstatthalter.
«.» Eidgenössische Bcgrüßlnig. 8 1. I». Schwvz wiederholt gegen Uri seine Beschwerde, daß zu Faido>Mcn Angehörigen von Einsiedcln, Lachen und Kußnacht seit 1743 ein Kreuzer von jedem transiiicrendenStück Vieh verlangt werde. Uris Gesandtschast antwortet, früher hätten sich diese Leute als gefreite Landlcutc
Schwyz ausgegeben, und deßwcgen sei von ihnen dieses Wcggeld oder „Verleite" nicht bezogen worden,^ von Faido aber hätten Brief und Siegel, daß sie diesen Kreuzer von jenen von Küßnacht, Einsiedcln und^"chen zu beziehen das Recht hätten. Schwyz bestreitet, daß ein Betrug habe stattfinden können, da die wohl-bekannten Viehhändler aus selbigen Orten nicht de« Landes Schwyz Schild ihrem Vieh hätten „an- und ein-rennen" können, verlangt eine Copie jener Briefe und verspricht die Angehörigen dcS Standes Uri ebenso zu^üten, wie Uri die scinigen. Allcö wird a«I >, soieixlum genommen 8 7. r. Auf die wiederholte Beschwerde
Schwyz und Nidwalden wegen des von Uri geforderten „Rysthcils" antwortet die nrncrischc Gesandtschaft,"ß derselbe „von ihrem höchsten Gwalt" aufrecht erhalten und bestätigt worden sei; kämen aber Klagen wegen"bler Spedition ein, so werde man gute Justiz halten. Nidwalden aber behauptet, daß dieser RyStheil den altenu»den und der in der ganzen Eidgenossenschaft bestehenden Ucbung zuwider sei, da jedermann gegen Bezah-