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Märchen des Mittelalters
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Safes espaiiofas, Madrid, 1890f., I, 202f.>, eine aus dem Dänifchen (lammende isländifcheBallade (CatqfRom, II, 93), weiter eine von dem berühmten, der Hexerei halber zu Todegefolterten Dr. John Fian berichtete Gefchichte {Newesfrom Scotfand, London [1591], c 8 a f.,Neudruck, 1924, 21 f.).

7. Der Affe der Königin. Nach einem Märlein der noch aus dem 13. Jahrhundert(lammenden Compifatio singufaris exempforum, abgedruckt bei Hilka, Compifatio, 4f., woauch einige Ergänzungen zu den diefes Märchen behandelnden Ausführungen R. Köhlers<II, 602 f.) gegeben find.

Weiter wäre als Parallele zu der von Köhler an erller Stelle befprochenen GefchichteJofephs bin Sabara die Erzählung Das hinge Bauermäd&en bei bin Gorion, Born Judas,IV, 108f., 279 zu nennen. Parallelen zu der Gefchichte in der Sukasaptati <f. Bolte, Reifeder Söhne Graffers, 216f.) flehen bei Br. Meißner, NeuaraBifdoe Gefdicßten aus dem Iraq,1903, 87 <in Nr. 47) und bei Bergfträßer, Neuaram. MärSen, 71 f., Nr. 21/ zu der Fällungin den Tofß-Tafes ofKasfimir von J. H. Knowles ftimmt das von W. Crooke im Indt'anAntiquary, XXII, 321 f. nach der Erzählung eines Brahmanen in Mirzapur veröffentlichteMärchen, in dem Kaifer Akbar und fein Minifter Birbal auftreten. Anfonflen gehören nochhierher Bricteux, 119f. und Frobenius, IV, 33f.

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Zu den anfeheinend finnlofen Reden (oder Handlungen), die lieh fpäter als fehr klugherausftellen, f. E. Langlois, Nouveffes franfaises ine'dites du JJ*'»" sieefe, Paris, 1908, lOf.<zu Weflelski, Mönchslatein, Nr. 117), C. H. Bompas, TofBfore of tbe Santaf Parganas,London, 1909, 268 f. und 349f. und K. Müllcr-Lifowski, Irifde VofBsmärcßen, 1923, 33,andererfeits aber auch die Lehren, die des Buddhas kluge Freundin Visakha vor ihrer Ver-mählung von ihrem Vater oder ihrer Mutter erhält/ f. Burlingame II, 59, n. 1. 68, 73 <zuDfjammapada, flr. 53>, Schiefner-Ralfton, 114f 123f., Benfey, Kf. SSrifien, 11,3, 172f.

Die Drohung, Fremden keine Nahrungsmittel <und kein Holz) verkaufen zu lallen, wirdwahr gemacht in dem Aymeride Narßontie <G. Paris, Romania, IX, 515-546 und J. Bedier,Les Legendes e'piques, Paris, 1908f., I, 30), vergl. weiter H. Gering, Jsfendzfi Aeventyri,1884, II, 51 und W. E. Peuckert, ScBfesifdie Sagen, 1924, 26f. und 292 (aus der LiegnitzerChronik).

8. Salomos untreue Gattin. Nach einer Handfchrift der UniverfitätsbibliothekKrakau, enthaltend eine lateinifchc Verfion des Buches von Salomo und Markolf, in diefemTeile abgedruckt bei W. Benary, Safomon et Marcofftis, 1914, 48f.

Über die Legende von Salomo als betrogenem Gatten hat Fr. Vogt, Safman unaMoroff, 1880, XXI f. ausführlich gehandelt und auch die ruffifchen Volkserzählungen (nicht aberdie ferbifche bei Karadlchitfdi, 233f.) herangezogen. Mit feinem SchlulTe auf byzantinifcheHerkunft hat er wohl recht, wie fich aus einem Vergleiche einer Erzählung in dem Romande Marques de Rome (hg. von Johann Alton, 1889, 135) und noch mehr aus dem Cfige'svon Kriftian von Troyes, v. 5876f. ergibt, wo fich die zur Befchauung der fidi tot ("teilendenKaiferin von Konftantinopel gerufenen Arzte der Gefchichte des folcherweife betrogenenSalomo erinnern/ fowohl im Marques als auch im Cfige's kehrt auch die Probe mit dem

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