beftand darauf. Und als fie, Hand in Hand, im Reigen hinundwiderfchreitend,fangen, Tagte das Fräulein: »Mit den Mänteln können wir nicht tanzen«/ undfie legten fie ab. Und wieder fchlangen fie den Reigen, und das Mägdlein fagte:»Legen wir auch die Oberkleider ab.« Und fie taten es, und nun waren fiein vornehmen Pelzfchauben und fangen. Und fchließlich fagte fie: »Auch dieSchauben müflen wir ausziehen.« Die Königin wollte Einfpruch erheben, aberder König erzwang es, daß auch das gefdiah, und nun trugen fie nur noch dieHemden. Und da zerriß das Fräulein mit einem jähen Riß an der Naht ihrerGefellin das Hemd bis herab zu den Fußen, und allen ward offenbar, daß fieein Mann war. Und das Fräulein fagte: »Herr König, das ift der Affe, derbei deiner Frau fchlief.«
Auf der Stelle hielt der König Gericht über das ehcbredierifche Paar,
und das Fräulein, deren Klugheit er alfo erkannt hatte, nahm er zur Gemahlin.
Und fie empfing von ihm, und das Kind lehrte und erzog fie in Frömmigkeit.
Und fie war, nach dem Tode ihres Gatten, jene Königin, die zu Salomo kam,
um feine Weisheit zu hören.
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