— 213 —Menschenſchlachterei latte ſeinen Beiſall; es ſtanden ihmalle Mittel zu Gebote, derselben Einhalt zu thun; er be-diente sich ihrer nicht, sondern geslattete den Mörbern meh-rere Tage und Nächte hindurch, zu wüthen. Indem ihreure kurulischen Sitze verließet, wurdet ihr, Gesetzgeber!dem Fluche und der Verachtung aller kommenden Jahr-hunderte geweiht. Mit Blut bedeckt, vom Kopf bis zu denFüßen, wird man euch in Zukunft mit dem Namen derSeptembermörder in den Jahrbüchern der Geschichtebezeichnen; und dieser Name wird bedeutungsvoller seyn,als der Name der abscheulichsten Bösewichte.Laßt uns alles kürzlich wiederholen.Indem die gesetzgebende Versammlung vom Schauplatzeabtrat, hinterließ sie uns:Krieg mit ganz Europa; innern Krieg in der Vandee.Sie hinterließ uns die Kolonien in Feuer und Flam-men, nachdem sie dieselben jakobinisirt hatte.Sie ließ uns ohne Finanzen, nachdem sie mehrere Mil-liarden von Assignaten hatte verfertigen lassen.Sie hinterließ uns ein Revolutions Tribunal, genanntvom 17. August; welches zwar noch nicht Zeit gehabthatte, viele Menschen guilletiniren zu lassen; das aber denTribunglen Fouquiers und seiner Spießgesellen zumMuster diente.Sie hinterließ uns die Einführung der Haussuchungen:Danton hatte, um den 2. Sept. zu organisiren, am 30.Aug. den ersten Versuch mit denselben angeſtellt.Sie hinterließ uns, wenn man so sagen darf, einevöllig eingerichtete Anarchie.Sie hinterließ uns das Beispiel, daß Mordthaten durchGesetze können gut geheissen werden.
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