7⁰⁹behauptet deswegen nicht zu viel, wenn man sagt: die gesetzgebende Versammlung war die Mutter aller Verbrechen desNationalkonvents. Eine weisere Art der Wahl würde demfranzösischen Volke auch weisere Stellvertreter gegeben ha-ben; und nicht nur weisere, sondern auch, was davon un-zertrennlich ist, menschlichere Gesetzgeber.Das Dekret vom . . . März 1792, worin eineschnellere Art der Hinrichtung vorgezeichnet ward, gehörtgleichfalls unter die Zahl der revolutionären Gesetze.Der Beschluß vom 9. Mai, welcher das Departementder Seine und Oise bevollmächtigte, das Schloß Dourdananzukaufen und zu einem Gefängniß einzurichten, war einVorbothe von dem Blutreiche unsrer Dezemvire.Das Gesetz vom 4 und 5. Jul., in Betreff der zu er-greifenden Maßregeln, sobald die Versammlung den Aus-spruch thun würde: „das Vaterland ist in Gefahr“ öffneteallen Ausschweifungen Thüren und Thore. Das Dekret,welches die Gefahr des Vaterlandes bekannt machte, wardie Frucht des Enthusiasms. Das betrogene Volk fühlteihn in der That; die Partheihäupter beuchelten ihn bloß.Das Gesetz vom 24. Jul., welches die Sitzungen derPariser Sektionen für permanent erklärte, legte den Grundzu vielem Unheil. So viele Menschen beständig in Athemzu erhalten, heißt allen Mißbräuchen freie Bahn machen.Das Gesetz vom 12. Aug., in Betreff der Pässe. Diesesollen von den Kommissarien der Pariser Gemeinde nichtanderst ausgegeben werden, als gegen einen Schein desAufsichtsausschusses; jenes Ausschusses, der den 2. Sept. di-rigirte! Welchen Abscheulichkeiten mußte dies Gesetz zumDeckmantel dienen.Jenes andere Gesetz vom 13., welches dem Departe-Prüdh. Irrth. II. Bd.
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