Stift St. Gallen.
Inhalt.
z ^lchwonma des Burg- und LandrcchtS. 1. 2. d. Landshanptmann Miiller.
^"^haupt.nanu zu Wyl. 3-2g. ^ ^ R°sid°"z des Landshauptmanns.
Verzeichnis. der Landshanplleutc. »- Beschwerden der Stadt Wyl. 30-32.
^ und Schwyz: Art. 1, 30. Zürich, Bern und GlaruS: Art. 4. 6—12. Zürich und Bern: Art. 5. Zürich und evangelisch
Glarns: Art. 13. Zürich und Glarns: Art. 15—27.)
I. Beschwörung dcö Burg- und Landrechtö.
^rt. 1 i72<>. Luccrn wünscht die Ernclicruug des Burg- und Landrechtö mit dem Abt von St. Gallen>Kllt, oder daß dasselbe wenigstens für dicßmal nur von zwei Auögeschosscneu auö jeder Gegend an demerneuert und beschworen werde, an welchem auch ihre fürstliche Gnaden cö beschwören werden. Uebrigcnö^ es die Meinung aus, daß Schwyz jetzt die Reihe treffe, einen Hauptmann nach Wyl zu setzen. Schwyzfriert. Msch 150 z 17 '») ß 2. 17Ä0. Den 16. Mai 17-10 beschwört Cölestin II., der neu cr-Abt von St Gallen, in dem Kloster zu Rorschach vor den Gesandten der IV Schirmortc, die Hand? Meßbuch haltend den Schirmbricf und reicht jedem Gesandten die Hand. Darauf werden auf dem?^'MlgSplatz dem Volke im Beisein der Gesandten und dcö Abtes das Schirm- und Landrecht und der Eid>lcseu, welchen dasselbe mit aufgehobenen Schwörfingcrn leistet. Glockengeläut-, Geschützcösalvcn. AufWeise wird zu Lommctschwyl, Goßau und Wyl die Huldigung eingenommen. Zu Wyl wird von Rath^ Bürgerschaft der Eid geleistet, ohne daß von denselben ein Vorbehalt ihres 1492 erhaltenen FrcihcitSbriefcsoder das Vcrlan'gcn gestellt wird, daß ihnen darum ein Revers zugestellt 'verde., möchte. «Derenthält eine bis inS geringste Detail gehende Schilderung des Ccremomcls.j Absch. 468.
^"M. ^ «on Sckwv, wurde das Burg- uud Laudrccht mit dem Abte und der alten Landschaft
"Ud ToaacnMn^aUr.ttvrtcn 17''0 deschworen. Der Abt macht sich anheischig, Schwyz für die zwei Jahre vomJn.n 172Y au^mcknet ^000 Gld. zu geben, wenn kein Hanptmann in Wyl residieren werde, mit Vorbehalt des RechtesSchwyz, einen Hanp.mann nach alter Gewohnheit zu setzen und residieren zu lassen.