4228 Grandson. 1717.
bezahlten 24 Maß Gewächs 208 Gld. und als Gratifikation, daß er abermals mehr Gewächs den Obrijchi^übergiebt, 50 Gld. 8 56. ß 623. Dem Daniel Duvoisin, einem armen Bauer ob dem Dorf St. Mauricc, ^die Rcnovatorcn 1 Kopf Mischelkorn und 1 Kapaun als Feucrstattzins aufgelegt haben, wird dieser A''auf dessen Bitten auf 2 Mäß Mischelkorn und 1 Kapaun heruntergesetzt mit Vorbehalt, daß rr ^Herd darum verschreibe. 8 57a. 624. Dem Jean Franoois Favre von Avonand, welcher die starke FeuerstPflicht schuldig ist (2 Mäß Weizen, 3 Mäß Roggen, 3 Mäß Hafer und 1 Kapaun), werden 1 Mäßund 1 Mäß Hafer nachgelassen; dafür soll er den Rest auf alle seilte übrigen Güter „repartierenaffektieren." 8 571». 625. Susanna Prahim, welche mit ihrer Schwester ein Haus gethcilt und einlein hatte aufrichten lassen, wird nur die mindere Feuerstattpflicht (2 Mäß Mischelkorn, 2 Mäß HaferKapaun) auf ihr Ansuchen auferlegt; man will ihr noch einen Viertel nachlassen, wenn sie daö Ucbrig^allen ihren Gütern assigniert. 8 58. H 626. In das Ansuchen des Hauptmanns Duvoisin und zweier a»^Particularcn, daß man ihre dem Schloß schuldigen Pflugtauwcn in Geld verwandeln möchte, wird nicht ei»^treten. 8 59. H 627. Ausschüsse der Vogtci außer der Stadt ersuchen um Milderung des Jagdmandalo ",finden darin namentlich bedenklich, daß die Acltcrn für ihre Kinder mit harten Bußen einstehen sollen- ,Bestimmung wird allerdings etwas hart gefunden; indessen werden die Petenten zur Geduld gewiesen,Mandat blos für einige Zeit gegeben sei. 8 60. ß 628. Gamaliel Bourgeois und Erbschaft werden >»il ^Begehren um Befreiung von Weinzins von einem Stück Reben, sowie auch wegen angebotenen Lchcnkauf^4000 welschen Kronen abgewiesen. 8 61. H 629. Lieutenant Jeannerct, welcher den 1. August 1695 zu ^ ^von der Princessin von Nemours einen Adclsbrief und den Titel eineö Ecuyers erhalten, hält darum u», ^möchte ihm diese Qualität wenigstens in dieser Vogtci vergönnen. Sein Begehren wird ack roloronR»» ^nonnnen, svom Rath in Bern aber abgewiesen!. 8 62. ß 630. Den Gebrüdern Fontaine wird die Fi!^'^,,,einem kleinen Bächlein, durch das sie ihre Matten bewässern, »im 6 Schilling jährlichen Zinses ohne 2^dictionörccht abcrgicrt. 8 63. ß 631. Daß der große BonvillarSzehntcn, gen Uverdon und St. Aubindurch den Curzchnlcn für das Herrn Fatio befreite Faß Wein entschädigt werden soll, wird gutgeheißen,daß auch dem Landvvgt für den Abgang, welchen er im Curzehntcn erleidet, die Pension um ein Fup ^vermehrt werden soll. — Ein mit dem Herrn von Orges projektierter Zehntvcrgleich wird zu besserer Erda»^ ^.an die Renovatörcn zurückgewiesen. 8 65. ß 632. Denen von Provence und von Mutruz (mit Äuöw ^der Familie Rolin) werden die 4 Schilling, welche sie von jeder Feucrstatt zu bezahlen haben, und dio^^ling für die Pflugtauwcn in einen firen Zins reducicrt. 8 72. ß 633. Der Gemeinde Montagnpihr Verlangen die schuldige Gerberie in einen firen Zins von 1 Mäß Mischelkorn Grandsoncriuäß .eiert. Ferner wird auf daS Verlangen dieser Gemeinde hin nach dem Abcrgcmcnt eines Theils der ^ ^weil eben die Proprietät den Ständen gehöre, der Landvogt beauftragt, einen Entwurf zur Verthcilu>>öNutzung zu machen. 8 73. H 634. Alan läßt cö bei dem zwischen dein Landvogt und dem Herrn von ^zu Stande gekommenen Accommodement wegen Ucbcrgabe des Zehntens dießscits und jenseits der - ^der gegenseitigen Kompensation bewenden. 8 75. H 635. DaS Cantonnemcnt dcS Herrn von OrgeS und ^Mitherrn wird gutgeheißen. 8 76. II 636. Das Ansuchen deS Pierre Chvllet von Maracon umdes Notariats kann wegen der 1713 zu Bonvillarö getroffenen Verfügungen nur in sofern berücksichtig ^als es empfehlungSwcise an Frciblirg, die gegenwärtige Altcrnativobrigkcit, gewiesen wird. 8 77. Ii ^ ,r„tHerr von Vaurmarcus wird vor die Conierenz bcschicden, um ein von ihnr vorgeschlagenes neues Cantou ^ ^zu besprechen, erscheint aber nicht. 8 78. II 638. Der Bcstehcr der Pvissine soll hinforr dem berncrisä)^