Druckschrift 
2 (1801)
Entstehung
Seite
94
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- 9dern entgegen zu werfen; er entblößt seine Brust und ruft:-Schlachtet mich lieber hin; nur raubt dem Va-terlande nicht einen seiner nützlichsten, bestenBürger! Es ist der Vater der Taubstummen!die Mörder selbst empfinden das Erhabene, Heldenmüthigedieser That, und lassen ihre Schwerter sinken. Man be-nutzt diesen Augenblick des besseren Gefühls und führt denAbbe Sicard hinter den Tisch, um welchen die Mitgliederdes Ausschusses zu sitzen pflegen. Allein die Mörder spähennoch nach den anderen drei Schlachtopfern. Letztere hattensich an den erwähnten Tiich gesetzt, eine Feder in die HandPapier und Schreibzeug vor sich genommen. Einer von denMördern äußert:Ich glaub, das sind die dreiwelche wir suchen; die Mitglieder des Ausschusses gut-worten: Ihr irrt euch, es sind unsere Kollegen.Diese List rettete ihnen das Leben. Wenig Augenblickenachher stürzt ein anderer Haufe von Mördern in das Zim-Wir wollen den Kopf des Abbémer und ruftSicard; man überredet sie, wiewohl nur mit Mühe, derAbbé sey unter den Getödteten. Zu gutem Glück kennensie ihn nicht von Person. Er hatte sich gleichfalls an denTisch gesetzt; seine Feder jagte, so zu sagen, über das Papierbin; er wußte selbst nicht, was er schrieb. Nachher fandsich, daß er die Geschichte eines seiner Taubstummen aufge-zeichnet hatte. Der Zweite, welcher gerettet wurde, warder Unterlehrer des Abbé Sicard; es bewieß eine stau-nenswürdige Gegenwart des Geistes; der Dritte war ein,erst kürzlich nach Paris gekommener Advokat aus Metz; derVierte war ein Kommis.So rettete der Ausschuß vier Individuen mit Gefahrseines eigenen Lebens; und doch hatte dieser Ausschuß keine