Obere freie Aemter,
e. Müßwangcn.
Art. 203. 1742. Die Jesuiten in Lucern bitten, ihnen zu gefüllten, die ihnen zugehörige Tavcrncngerech-^^^t zu Hümikon nach Müßtvangcn zu verlegen. Der Landvogt erhält den Auftrag, diese Transportationbewerkstellige zu lassen, wenn keine gegründeten Beschwerden sich dagegen erheben. Absch. 496, § 45.
Ii». Personelles.
sFünf katholische Oete". Art. Ali. Zürich und Bcriu Art. 210.j
^ Art. 204. 1717. Der Lanbvogt hatte den Untervogt Johann Schcrcr von Hitzkirch und Statthalter HanSu Müller von Eschenz init einer Buhe belegt, weil sie in einem Fall, wo ein Bauer, der den andern „auSMick" erschossen, nicht „amtSpflichrig geleitet." Diese appellierten; sie wollen aber nicht in Frauenseld erscheinen,^w> six >^>1 der Session eiticrt werden. Es wird beschlossen, daß, wenn dieselben nicht erscheinen, diebße in ,(!„» jcillic.it.am erwachsen soll. Absch. 106, 8 29. ß 205. 1721 Bogt Joggli Hubcr aus derSchlacht, vmn Landvogt Müller um lillll Pfd. gebüßt und in 80 Kronen Kosten verfällt und trotz interpo-wrtcr Appellation crcguicrt, bittet um Erlassung der Buße und Strafe, da der Landvogt auf Citation des^ ^uten nicht erschienen sei. Mehrere Gesandte wollen den Hubcr ledig erkennen, dem Landvogt Müller^ bis zum 2. August noch Zeit geben verhört zu werden, in welchem Falle der regierende Landvogt den^ 'wuerdings zu untersuchen habe. Bern beschwert sich über dieses Urtheil. Lucern, Uri, Schwyz, Unter-cu und katholisch Glaruö nehmen diese Sache sowohl, als was sie nach der Rechnung dem Landvogt Müllerbleiben, in den Abschied. Absch. 175, 8 27. ß 206. 1722. In Betreff der Buße Hubers läßt manMache bis auf nächstes Syndikat bewenden, wo dann, insofern Huber sich nicht zufrieden gicbt, das Weitere^!Uvchcn werden soll. Absch. 189, 8 8. ^ 207. 1724 Huber ist unterdessen der Buße und Kosten ledig>»a> ^ worden, wünscht aber, da er von Landvogt Müller die Summe noch nicht habe erhalten können, daßbczrl ^ " ^ besten bei den Orlen stehender Rcstanz bezahle. Die einen Orte haben ihm die Rcstanz bereitsM st andre wollen Müller die Restanz nicht auszahlen, bis Huber befriedigt sei, andre Gesandte sind ohneAbsch. 207, 8 40. 208. 1728. Peter Sar, welcher beim Verkauf der Eichmühlc 2400 Gld.wir verurthcilt den Abzug nachträglich zu bezahlen und soll zur Strafe gezogen werden, jedoch
^ wrbchalt der Appellation. Absch. 281, 8 51. ß 209. 17:44 Pfarrer Frey von Hitzkirch hatte imdaselbst während eines Wortwechsels die Worte ausgestoßen, er glaube, unser Herrgott habe denlchaP schaffen, den Calvin aber und die Zürcher und Berner der Teufel. Auf Verlangen der Gesandt-dci>> und Berns versprechen die Gesandten der katholischen Orte hinlängliche Satisfaetion vor
^^bcr. Absch. 374, 8 69. js 210. > 7!Z. Zürich und Bern verlangen, daß Pfarrer Frey vor demAbbitte thuc und die vor dem Landvogtciamtc ergangenen Kosten bezahle. Lucern ist dessen zu bc-Absch^ H 7 ^ 211. 17?!^. Theresia Spihlhofcr. S. Art. 127.