Juli und August 1742.
besten und durch Zürichs Vermittlung den coinmcrcicrcndcn Ständen mitthcilcn. Zürich soll dann dasselbe'»it einem von diesen Orten genehmigten Begleitschreiben, so bald als möglich dem Ambassador übermitteln.8 24. Ii. Der toggcnburgischc Landrath beider Rcligiöncn und der evangelische SynoduS unterstützen die vonPfarrer Bosch von Henau vorgebrachte Beschwerde, daß er von den katholischen GcmcindSgcnosse», weil, zuseinem Ankommen '/? des Zehntens daselbst gehöre, mit t50 fl. für den katholischcrscitS einseitig unternom-menen Kirchcnbau angelegt worden sei und das, nachdem die Katholiken mit den Evangelischen wegen einesfreiwilligen Beitrags übereingekommen seien. Er fügt bei, daß "er bereits mit Erceutivn bedroht sei. Die Ge-sandten Zürichs und BcrnS sehen in dieser Zumuthung air den Pfartcr und in den Ansprüchen dcS sanet-gallischen OsficiumS auf vaS Richteramt in dieser Sache ctwäschetst»bädischei» Frieden Z,»widcrläufeüdvs,'sprechendem fürstlich sanetgallischen Gesandten gegenüber die HoffuM,auf -AbstKuyg .dieser Beschwerde aus. Dieser,ohne Instruction, erklärt die Sache aus dem Umstand, daß die Deeimatore» in vergleichen Fällen bei ihnenangcl/st würden/also auch jener Pfarrer, va der Zehnten, an welchem er panieipiere, cheilweise in dd/'altcnLandschaft liege/ Er verspricht jedoch, daß er seine Ofsicicn zu Einstellung der Erccutiok werde AMWn Wtti?8 26. I. In der schon voriges Jahr bchandelteikMsarcheMeichgkeit der Gemeinde Krinau sprechen die Ge-sandten Zü/ichS und Berns dem fürstlich sanetgallischen Gesandten gegenüber die Hoffnung aus, dcrLürstwerde die Gemeinde bei ihren uralten Rechtsamen in Ansehung deS GemeindebezirkS schütz«». Der snrstlucheGesandte erklärt aber, daß dies, ein Streit sei, welchen ein Thcil der Gemeinde gegen den andern sührc/''ur^'daß tk dem bürsten nicht mißfällig wäre, wenn die klagende Partei durch KnönAatioM iöcivtt lständc köuiüebnvoaen werd n, ihre Klage fallen zu lassen, widrigenfalls er aus eingebrachte Klage eines 5hello der Gemeinde
Stände hingegen sind der Ansicht, daß bieser Streit,kcmcöwegS als.Civilsachc. anzusehen sei, und daß der GemeindeKrinau die ihr durch den badischen Frieden vorbchaltencn alten Rechte und Freiheiten durch eine Partei un-ruhiger Leutemvollei» abgeschnitten werden. Sie spreche,» die Hoffnung. mlS^. daß der Mst verchekrohreu Ge-meinde Schutz gegen dieft unruhigen Leute gewähren werde. Der fitrstlichrWesandte. will die Sache feinerhohen Behörde Hinterbringen. 8 27. «». DieeGefaMcil ZiirichS und. Berns fragen den fürstlich sanetgallischenGesandten an, was für eine Instruction er in Betreff dcS bütschwylerischcn Anlagegcschästs. aus ihr/Vor-stellungsschreiben vom 30. Juni erhalten habe. Derselbe erklärt, daß der Fürst-.auf, seiner denntli.-AprWgv.hebencn oDeelaration beharre) nämlich, daß es der Anlagen halber bei dem Frieden und der srauenseldisclM Er-läuterung verbleiben werde und eine weitere Erläuterung in dieser Sache -unnöthig sei; ferner könne br eineUntersuchung des vom Landgerichte .ausgefällten StrafurthrilSMcht zugeben/ loudern hoffe, daß.die Rcniti-ereü-den von beiden Ständen werden gu», Gehorsam angewiesen werden - Die Gesandten -Zürichs und. Borns, «ü-gegnen daß die früher zu Beilegung dieser Strestsache vorgcschlagme Consercnz keineswegs in der Absicht, »vregeschlagen worden sei, um eine Untersuchung des landgcrichÜichen-Urthcilo anzustellen, sondern arm die. Sachtttmidie srievmäßigcn Schranken zu weisen-und die Fchlbarew zrün Gehorsam zu bringmw. Sie wiederholen..ihre»Antrag-auf eine Confttenz zu diesem AÄcke. Der Gesandte des-AbtS verspricht.seiueu..Herrn dcssöN'suche-ÄDetk' «s-Wus-lffnichS 771 tzilü'M j^niin.'inichS -.ii aiiu in'U»,',»>'! sninstUrv kt-It nmi
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