Druckschrift 
2 (1801)
Entstehung
Seite
59
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59bekannt, welche den König und das Vaterland umgeben;diese werden von Ludwig 16. weggejagt, weil sie sichals Patrioten gezeigt haben. Die Unverletzbarkeit des Kö-nigs und die Unbeständigkeit des Ministeriums, vernichtentäglich die Unverantwortlichkeit der Wortführer der vollzie-henden Gewalt. Eine Verschwörung anzettelnde Leibwacheist dem Schein nach verabschiedet; allein sie ist noch vor-handen; sie wird noch von Ludwig 16. besoldet; sie machtPlane zu einem Bürgerkrieg. Ruhestörende Priester miß-brauchen ihre Gewalt über furchtsame Gemüther; bewaff-nen ihre Kinder gegen ihre Väter, und senden aus demheiligen Lande der Freiheit neue Soldaten zu den Pannernder Krechtschaft. Die Aufseher verbündeter Abtheilungenwägen es, sich zwischen den König und die Nationalver-sammlung zu drängen. Sie wollen ein, über das Reichzerstreutes Oberhaus ausmachen. Einige derselben maßensich sogar der gesetzgebenden Gewalt an; aus gänzlicher Un-wissenheit wollen sie zu eben der Zeit, da sie gegen die Re-publikaner deklamiren, das Reich in verbündete Republikenumschaffen. Im Namen des Königs stiften sie Zwietracht;und doch hat der König nicht mit Unwillen zweihundertdummen, strafbaren Verwaltern widersprochen; denen, vondem einen Ende Frankreichs bis zum andern, die ungeheureMehrheit ihrer Untergebenen widerspricht!Feindliche Heere drehen unserm Gebiete von außen.Zwei Könige machen ein eben so ungereimtes, als frechesManifest gegen die französische Nation bekannt. Verbreche-rische Franzosen, die von den Brüdern, den Verwandten,den Freunden des Königs angeführt werden, bereiten sich,ihr Vaterland zu verheeren. Schon stellt der Feind aufunseren Gränzen unseren Kriegern Henker entgegen, und,