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September 1729 bis Januar 1730.
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Negotiation Zürichs und Berns in den zwischen den drei Bünden waltenden Streitigkeit?»
vom 2. September 1729 bis 23. Januar 1739.lTtaatsarchi» ZiiriM.I
Gesandte: Zürich. Johann Kaspar Eschcr, Statthalter und des Raths. Bern. Ludwig von Wal»»'wyl, gewesener Scckelmcister, dermalen Obercommandant welscher Lande, dcS Raths.
Da wegen der zwischen den drei Bünden in hohen Rhätien waltenden MißHelligkeiten gefährliche ^terungcn zu besorgen und alle schriftlichen Mahnungen erfolglos geblieben waren, hatten Zürich und Bern >»Betracht ihrer Verbindungen mit den drei Bünden eine Abordnung dahin zu schicken beschlossen, umderen Officicn die streitigen Puncte beizulegen. Die Instructionen beiderseitiger Gesandten sind gleichen Jnh^»In Chur unter GeschützcSsalven eingetroffen, suchen sich dieselben durch vertrauliche Unterredungen mitdcsglicdcrn von der Lage der Dinge zu unterrichten, warten mit Ucbergabe ihrer Creditive an den Bu»^Präsidenten noch zu, bis sie sehen, ob etwa auch von den katholischen Orten, an welche von Zürich undum eine Abordnung geschrieben worden war, auf den bestimmten Tag einige Deputierte erscheinen. Na^diese nicht erschienen waren und die Nachricht eingegangen war, daß dieselben die eidgenössischenvon Seite Zürichs und Berns für genügend erachten, geben die Gesandten ihre Creditive beim Bunvesp?»dcnten ab, begehren die Zusammcuberufung der Häupter des obcrn und Zehngerichtcnbunds nach Chur/ "daß der nach Jlanz ausgeschriebene Bundestag aufgeschoben werden möchte. Am 7. September erscheinenHäupter in Chur, bewillkommen die Deputierten Namens der drei Bünde und holen dieselben durch eineordnung in ihre Sitzung ab. In einer „Proposition" weisen die Gesandten von Zürich und BernBeweggründe ihres Erscheinens hin, die in den Bünden, in der biShtt gepflogenen guten Nachbarschaft r>>^Mitgcnossamc einer gleich thcucrn Freiheit zu suchen seien; sie betrachten sich als Glieder, so mit löl'UHdrei Bünden eine» Leib ausmachen; und nachdem sie die Gefahren dck Zwietracht für Republiken insstellt haben, weisen sie den Vorwurf, der ihnen gemacht werden könnte, als mischen sie sich in fremde Ha»durch einen Passus des BundeSbriefcS zurück, welcher sie zu ihrer Handlungsweise verpflichte. Schließlichsie aus herzliche Weise zur Eintracht namentlich im Hinblick aus den bevorstehenden Bundestag. Na sich ^» ^Deputierten des Gottcshausbundcs die Proposilion den Gemeinden mitgetheilt, die Abgeordneten der bcid?»^dem Bünde mit den in Jlanz versammelten Boten sich vorerst besprechen zu »vollen erklärt hatten, bcnütz?»^Gesandte» jeden Anlaß, für. die Beilegung der Zwistigkeitcn durch Vorstellungen zu wirken und die Hi»^'zu beseitigen, welche dem Zusammentreten der drei Bünde bisher in den Weg getreten waren.setzten die Häupter und Rathsbotcn des oben» und XGerichtenbundcö von Jlanz aus denen des ^teshausbundcS als Termin ihres Erscheinens zu Jlanz den ^ September an, an welchem Tage sie auch/dieselben nicht erscheinen sollten, die Behandlung der Standes- und Bundcsgcschäftc vornehmen würde». ^Präsident des GottcShauSbundcs protestiert dagegen; die Gesandten dringen vergeblich auf die Vcrl»"isi^i>des Termins bis zum ^ September; sie begeben sich in der Befürchtung, die Deputierten zu Jlanz >»» ^auseinandergehen und dann schwerlich mehr zusammenzubringen sein, nach jenem Orte der Versammlung/ ^dem sie die Versicherung erhalten, daß die Rathsboten des GottcShauSbundcs bald nachfolgen würden- ^20. September kommen unter GeschützcSbcgrüßung die Gesandten zu Jlanz an, am 23. Präsident und - 'boten des Gottcshausbundcs. Nachdem durch die Anstrengung der Gesandten eine Zusammenkunft alll»