Januar 1725,
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»». Diese Eonscrc,iz wird auf Begehren Basels zusammenberuftn. Nach der eidgenössischen.Begrüßung^öffnet Basels Gesandtschaft, daß ihr Stand sich bei dem französischen Awbassador über die von Seite deshohe» Raths zu Colmar in den Justizproccduren erlittene sehr unfreundliche Behandlung beschwert Habel; ferner^ ihm die Zufuhr auö dem Elsaß gänzlich gesperrt werde und sogar französische Zollcr Bauern, welche in^ Stadt Korn führen, im Kornhause zu Basel ausfindig machen; ferner, daß ihm von seinen eignen Früch-ü>, beim Austritt auö dem Elsaß bis aus 1l) SolS 8 DcnicrS AuögangSzoll vom Sack gefordert werden. Der^nibassader habe dein Abgeordneten Basels, welchen er zur miindlichei, Besprechung nach Solothurn bcschicdcn,^ Bemerkung gemacht, daß sich Basel mit Unrecht bei seinen Beschwerden auf den Bund mit Frankreichdg ^ Bund von 1663 mit dem 1. September 1723 zu Ende gegangen, der ewige Frieden in vielen^""eten sehr alteriert sei. Der Ambassgdor habe hierauf eröffnet, dep König verlange mit aller Begier die^^aiiz mit den evaiigeiischm Eidgenossen zu erneuern, wolle aber lim..eine haheii; die Eidgcuvssenschast müssepch vorher „in vereinigten Stand setzen," und dann werde der König eine solche auf-dM allerbilligsteu Fuße^»tragen lassen, was schon bei Lebzeiten des Herzogs von Orleans hätte geschehen, solleu; der König, zl,verde^h aber in diese Vereinigung der Eidgenossenschaft nicht mischen, weil derselbe sich keiner abschlägigen Antwort auS-wolle,. und auch er, der Ambassadop, habe bcsondcrn Befehl erhalten, sich in dieselbe nicht zu mischen.Borgänge waren es, welche Basel veranlaßten, eine Zusammenkunft der evangelischen Stände zp begeh-Aus die Aufforderung von Seite der übrigen Gesandten, Basel möchte selbst die Mitchl bezeichnen, durch^he scüic,, Beschwerden könnte abgeholfen werden, weisen dessen Gesandte darauf hin, daß das. beste Mit-. würde, wenn man dem Ambassador Gehör gäbe und eine Vereinigung zu Stande brächte; in Folgedann eintretenden Allianzerneuerung würden bald alte Particularbeschwerden erledigt werten können und"Ül als exponiertes Orr Sicherheit genießen- Bor allem aber müßten Zürich und Bern über das größte Hin?djx Ausschließung der katholischen Orte von der Mitrcgierung gemeiner Herrschaften, vernommen wer-Zürich und Bern wollen gerne Basel zu Erledigung seiner Beschwerde» behülflich sein; über die vorge-HhlMc Vereinigung der Eidgenossenschaft aber sind sie nicht instruiert und wollen daö Angehörte ihren Prin-"palen hinterbringen; sie drücken den Wunsch aus, sämmtliche Orte möchtet, nicht vvreilcn und in HarmonieÜ>la»unenhaltcn, Die Gesandten der übrigen Orte sind der Ansicht, baß der Bund mit Frankreich dem^^üelilchcn Wesen jewcilcn höchst nützlich gewesen sei und zur Vermehrung deö eidgenössischen Ansehens ge-^Ut u»d ^r Folge gehabt habe, daß man bei auswärtigen KriegSunruhen in Ruhe bleiben konnte; sie crsu-Zürich u»d Bern, zu überlegen, wie jencö bekannte Hinderniß aus rcputicrliche Weise zu heben sei; allemHeil, „ach werde Frankreich alle Mittel ergreifen, die Eidgenossenschaft wieder mit sich zu verbinden. BeiRnlaß eröffnen die Gesandtschaften von GlaruS und Appenzell instructionSgemäß, daß ihren katholischen
"^stutei, die Pensionen bezahlt werden, den reformierten nicht, indem man ihnen bemerke, daß der Bundth„e„ ausgelaufen sei, und daß cS nur an ihnen stehe, durch Erneuerung desselben diese Früchte serner zu>hrc ^ Gesandten ersuchen Zürich und Bern, die Sache in Ueberlegung zu ziehen, und sichern Basel
daß rcligionsgcnvssischc Hülfe zu. Basel nimmt keine Specialofficicn in Anspruch, wünscht dagegen,
^ Sate für eine wegen der BundcScrncuerung bald zusammenzuberufendc Eonfcrenz Instructionen gebenbestxGesandten der übrigen Stände wollet, alles getreulich zu Hause referieren und sehen als das^ Befestigung deS „Wohlstandes" die Einigkeit an. 8 1. I». Zürich eröffnet, daß der Herzog^^^^'"werg, welchem nach Absterben deö letzten Herzogs von Msimpelgard sämmtliche mümpclgardiiche^gefallen, durch den Vicepräfidcnten der mümpclgardischci, Regierung, von Ncgendank, einen Antrag auf