Juli 1718. tül
^parsition); 10) dem Pfarrer Bctter in der französischen Gemeinde zu Mariakirch ein für allemal 60 fl.^örsischc Reparation). (Siehe S. 7) Zu 5,6,7,8, 9 willigen Schaffhausen und Appenzell nicht ein; 7,8, 9 nehmenGlarus, Basel, St. Gallen und Biel ml rekoronelum. 8 3 bis 12. «I» Die Berathung über das Begehrenwu Unterstützung von Seite der in Württemberg sich aufhaltenden waldensischen Coloniccn behufs ihrer Aus-wanderung nach Preußen wird bis auf bestimmtere Information hin verschoben. 8 13. v. Nicht eingewilligtW>rd in pns Steucrbcgehren von Worms und der französischeil Gemeinde zu Homburg in Hessen. 8 14. k. DerHerzog von Württemberg, welcher in der von ihm zu erbauen beschlossenen Stadt Ludwigsburg den reformier-en Gottesdienst frei zu gestatten Willens ist, empfiehlt die Reformierten, weiche größtentheils aus der Eidgc-'wsstnschaft gebürtig seien, zu einer Beisteuer für die Erbauung eurer reformierten Kirche in dieser Stadt, deräfften iir Württemberg. Auf Gcnehmhaltung der Obrigkeiten soll ihm für diese Concession gedankt und geant-wortet werden, man erwarte das Ansuchen der Interessierten selbst. 8 15. K. Vier in Lausanne studierendenaldensern (Combe Magnot, Noustan, Jahier und Resplcndin) werden je 144 fl. nach Vstädtischer Reparationww dem ebenfalls daselbst studierenden Waldcnscr Appia 144 fl. nach IXörtischer Reparation zuerkannt; wowöglich sM>l si^. lvohlfcilen Zeiten für 120 fl. untergebracht werden. 8- 16. I». Die ungarische
"che sticht um Sustcntation einiger Studiosen an. Basel stimmt für eine Pension von je 120 fl. an zwei unterWlficationsvorbehalt; ebenso St. Gallen; Schaffhaüsen will nur einen unterstützen und an den neu dccreticr-Steuern überhaupt nicht Theil nehmen. ES wird beschlossen, durch ein frcundcidgcnössischeS SchreibenWffhauscn zur Contribuieruug an diese Steuern zu bestimmen. 8 17. I, Zürich verlangt von Glarus,' Gallen von Appenzell Außerrhodcn die Berichtigung der vorgestreckten Unterhaltungskosten für beherbergte"wriens und Basel die Rückerstattung deö den GalericnS für Schaffhausen und Appenzell vorgestreckten Reise-h^dcs, Rc nach Abschieden zugesicherte Entschädigung von Seite der übrigen Orte. Glarus und Appenzell ent-^ä"en, sich nur zu einer freiwilligen im Lande aufzuhebenden Steuer verpflichtet hätten, deren Ertrag
" ihnen bereits abgeliefert worden sei; Schaffhaüsen beruft sich auf seine damals gegen die aufgestellte Re-^Uivn vorgebrachte Beschwerde. 8 18., Ii,. Zürich verlangt von Schaffhausen Vergütung des Ucbcrrcsts der"w»ic, welche es für dasselbe an daö Pathcngeschcnk für den Prinzen des Markgrafen Christoph von Bosen-bach vorgeschossen habe. Schaffhaüsen erklärt, daß eS sein Betrcffniß nach gewohnter vicrstädtischcr Repar-bahlt, sich aber über die damals aufgestellte gleiche Reparation beschwert habe; jedoch will es die Sache in^ ^ohud nehmen. 8 19. I. Zürich und Bern geben den übrigen GesandtenKcnntniß von dem Kongreß, wcl-, , »u Anfang dieses JahrcS zu Baden eröffnet worden sei, um die Differenzen mit dem Abt von St. Gallen^"wgen, von einem bedenklichen Schreiben deö Kaisers an ihre Obrigkeiten (vom 28. März) und dessen Bc-Na( (iwui 14. Mai), und daß endlich den 15. Juni ein FricdcnSproject zu Stande gekommen und auf^ Üüation der Obrigkeiten hin unterzeichnet worden sei. 8 20. in, Schaffhaüsen bringt „seine beschwerliche^üpms mit ihren ungehorsamen Unterthanen zu Wilchingen" zur Sprache. Es berichtet, daß dieselben vordes^ in der Meinung, sie besäßen mehr Freiheiten, die Huldigung zu leisten verweigert, den Schutz^ Erstlich schwarzcnbcrgischcn Oberamts Thiengen nachgesucht und denselben unter dem Vorwande einigerals ^'^rrlichkcit, welche cS dort besäße, in solchem Grade erlangt hätten, daß der größte Theil derselben,t>ie ^""Wn sie durch Erccution zum Gehorsam zurückbringen wollte, Haus und Heimat verlassen habe, inie»l> ^^cnbcrgischc Herrschaft geflohen sei und daselbst Aufnahme gefunden habe. Der Fürst von Schwar-^ ^ie Sache beinl kaiserlichen Reichshofrath zu Wien anhängig gemacht, und nachdem zwei Schreiben'^Mausen wegen dieses Handels bei»« Kaiser ausgewirkt worden, seien die Wilchinger in ihre Heimat