20Wir kehren auf den damaligen Zeitpunkt zurück. Istder Bericht der Kommissarien in all seinen Umständen —und er ist sehr weitläufig — der Wahrheit treu; so istes auch erwiesen, daß die bewaffnete Macht, über welchedie Vermittler schalten konnten, nie groß genug war undauch viel zu spät in Avignon eintraf. 6) Es ist ferner er-wiesen, daß die Feinde der Vereinigung es sehr wohl ein-sehen, wie schwer es den Kommissarien werden würde, sichmit so vielen Truppen zu umgeben, daß sie ihnen mit allenHülfsmitteln der Anarchie nicht mehr gewachsen wären.Darnach giengen sie denn auch zu Werke.Auf der andern Seite beschleunigten die Freunde derFreiheit und der Vereinigung ihren Angriff; ihre Rachetraf oft mit Blitzesschnelle. Das Zandern ihrer Gegnerhatte allen Leidenschaften Zeit gegeben, größere Schärfe an-6) Dies haben die Kommissarien freilich behauptet, aber man hat ih-nen den Ungrund dieser Behauptung erwiesen. Es waren nichtnur freizösische Truppen, sondern auch ein Schweizerregimentzu Aviggen eingerückt. Diese waren mehr als hinlänglich, umJourdau und seine Bande im Zaume zu halten; sie nahmendieselde sogar gefangen: aber die Kommissarien gaben sie wieder losund schicken die Truppen aus der Stadt und der ganzen Erfschefthinsweg. Statt ihrer rückren Nationalgarden von Nimes ein, diesich sehr brav betrugen. Damit war aber den Unruhstiftern garnicht gedient. Man griff deswegen das Gemeindehaus und desZeughaus an, welche von jenen Freiwilligen besetzt waren. Siefochten mit vieler Tapferkeit, wurden aber endlich übermannt undzum Rückzug aus der Stadt genöthigt. Jetzt hatten die Bösewich-D. Uebers.ter f. des Griet.
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