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November 1716.
zahlen werde, unter RatificationSvorbehalt der Betheiligten. (Schwyz und Nidwalden ratificicrten obige Rech-nungen nebst dem Vergleich wegen der parmisanischen Schuld. 8 3.
Conferenz zwischen Baron von Greuth und den Gesandten von Zürich und Bern:
Brugg, 12. November 1716.
lTtaat»archiv .jurichj
Gesandte: Zürich. Johann Jakob Ulrich, Statthalter und des Raths; Johann Ludwig Hirzel, des Rathsvon der freien Wahl. Bern. Christoph Steiger, dcö Raths und Seckclmcistcr welscher Lande; Hieronymusvon Erlach, des Raths.
In Folge des auf Veranlassung des Königs von Großbritannien von Zürich und Bern an den Kaiser awIT Mai 1716 wegen der Abt-sanctgallischen Angelegenheiten erlassenen Schreibens hatte Baron von Greuth,kaiserlicher Administrator der Herrschaft Razüns und Gesandter in Bünden, in einem Begleitschreiben, welcheser der kaiserlichen Antwort (vom 21. Octobcr) beilegte, an beide Orte das Verlangen einer mündlichen Bc-sprechung gestellt, in Folge dessen diese Conferenz zusammen berufen wurde. Nachdem beide Stände unter sichden Wunsch nach Beilegung des Abt-sanctgallischen Streitgeschäftes gegenseitig ausgesprochen, hören sie desBaronS Vorschläge auf dessen Zimmer an und erhalten sie schriftlich. Verpflichtet gegen den Abt von St. Gallen,als einen Vasallen, einen Schutzgcnossen und besonder» Alliierten des Kaisers und des Reiches, könne der Kaiserdenselben nicht länger in dem jetzigen Zustande lasse» und schlage zur Beilegung des Streites Folgendes vor:». Der Abt soll von nun an in sein Gotteshaus und seine alte Landschaft und in die übrigen Aemter und Herr-schaften, welche mit Toggenburg und selbigen Streitigkeiten keine Cvnnerivn haben, wieder eingesetzt werden-I». Wegen des Toggcnburgs sollen sich die beiden Stände mit dem Abte friedlich auf eidgenössische Art u»vWeise vergleichen, namentlich über diejenigen Punete deS Rorschachcr-TractatS, welche der Religion und landes-fürstlichen Hoheit zu nahe treten und wegen deren der Kaiser dem Abte die Ratification desselben untersagt hat-— Die Gesandten erklären, diese Vorschläge ihren h. Obrigkeiten hinterbringen zu wollen, und danken für die kaiser-liche Wohlgewogcnheit. Im Privatgespräche setzen sie dem Baron den Verlauf des ganzen Streites Punct fürPunct auseinander und äußern sich dahin, daß die von ihm gemachten Vorschläge der Art seien, daß der Friede„besorglich mehr entfernet, als bcfürdert werden möchte."
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V2.
Conferenz von Uri, Schwyz und Nidwalden.
An der Treib, 17. November 1716.
>Archi» Nibwaldcii.I
Gesandte: Uri. Karl Anton Püntincr von Braunbcrg, Landammann und LandSfändrich; Karl BalthasarLusscr, Landsseckelmcistcr; Stanislaus Püntincr von Braunbcrg, Landsfürsprech. Schwyz. Joseph Anton