Druckschrift 
2 (1801)
Entstehung
Seite
14
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14die Anordnung der ausübenden Gewalt u. s. w. übertra-gen.Aber bald erhoben sich zwei Partheien in dieser Ver-sammlung; auch merkte man Neid und Eifersucht zwischenihr und der Munizipalität.Die Sachen gediehen soweit, daß die Gemeinde vonAvignon ihre Zustimmung zur Föderationsakte zurück nahm,und ferner Abgeordnete zu senden sich weigerte.Das Wahlkorps, welches in der Grafschaft unumschränktgebieten wollte, wünschte auch eine bewaffnete Macht zuseinen Befehlen zu haben. Es benutzte dazu die traurigeErmordung (im Jahr 1791) des biedern Lavillasse und sei-ner Unglücksgefährten Anselm von Vaison und vonCaron; sein Anschlag gerieth. Zu gleicher Zeit erklärtendie Wähler ihre Sitzungen für öffentlich. Diese wurdenfleissig besucht, und Ränkemacher betrogen das Volk durchihr Geschwätz. Täglich hörte man den Vorschlag, gegenCarpentras zu marschiren und diese Stadt in einen Aschen-haufen zu verwandeln. Die Munizipalität arbeitete, so vielals möglich, dagegen. Endlich ward der Zug beschlossen;man machte den Anfang mit der Belagerung von Sarianeinem Städtchen, vier Meilen von Avignen.Das Heer wurde befehligt von Patrix, dem Mar-quis von Rovure, 3) Staabsoffizier, Duprat demAeltern und Mainvielle.3) Jedermann kennt das Benehmen des Marg. von Rovureim Nationalkonvent. Sein Bruder war Priester und einerzschlechter Mensch. Er ließ sich konstitutionnellen Bischofvon Leignen nennen.Der Vers.