I.
Gemeilieidgenössische Tagsatzung.
Baden, 4. September bis 1. Octvber 4742.
lDtnnt»orchi» Znrich.I
Gesandte: Zürich. Johann Jakob Eschcr, Bürgermeister; Johann Jakob Ulrich, Statthalter. Bern.Samue l Frisching, Venncr; Christoph Steiger, Scckelmcister welscher Lande, beide des Raths. Luecrn. Jo-hann Martin Schwyzcr, Schultheiß und Stadtvcnner; Karl Anton Amrhyn, des Raths. Uri, Karl AlphonSBeßlcr, Landammann und Pannerherr; Jost Anton Schmid, Alt-Landammai?n. Schwyz. Joseph Franz Er-lcr, Landammann; Johann Dominic Bcttschart, Pannerherr und Alt-Landammann. Obwaldcn. Konrad vonFlüe, Landammann. Nidwalden. Anton Maria Zelgcr, Landammann und Pannerherr; Joseph JgnazStulz. Zug. Johann Baptist Trinklcr, Landshauptmann und des Raths zu Monzingen; Christoph Ander-matt, Stadtammann. GlaruS. Johann Heinrich Zwicki, Landammann; Jakob Gallatin, Statthalter. Basel.Johann Balthasar Burckhardt, Bürgermeister; Christoph Burckhardt, Deputat und des Raths. Freiburg,(niemand). Solothurn. (niemand). Schaffhauscn. Heinrich Ott, Bürgermeister; Melchior von Psistern,Statthalter. Appcnzell-Jnnerrhoden. Paul Sutter, Landammann. Außcrrhoden. Lorenz Tanner,Landammann. Abt St. Gallen. Georg Wilhelm Rink von Baldcnstcin, Landhofmcister; Joseph AntonPüntincr von Braunbcrg, sürstlicher Rath und Canzler. Stadt St. Gallen. Christoph Hochrütiner, .1.U.Ii.Stadtschrciber. Biel. Peter Haas, Bcnncr und des Raths.
Zürich, Bern, Lucern, Uri, Schwyz, Unterwalden und Zug.
Diese Tagsatzung wurde von den uninteressierten Orten I GlaruS, Basel, Frciburg, Solothurn, Schaff-hausen, Appenzell, Stadt St. Gallen und Biel! ausgeschrieben. — Die eidgenössische Begrüßung findet Statt.». ES wird beliebt, daß der Landschreiber Schindler i» Sachen, welche blvS die Rechnungen der Landvögteund die landvögtlichcn Geschäfte betreffen, die Session bediene; in Standes- und Rcligionösachen sollen die Schreiberbeider Religionen laut Friedensschluß gebraucht werden. 8 1. I». Ein Ehrcnausschuß vergleicht beide inein FricdenSinstrumcnt zusammengezogene Frieden mit den Originalicn, und nachdem dieselben mit einandergleichlautend erfunden worden, wird das Instrument der Erpedition übergeben. 8 3. e. Luecrn spricht die Hoff-nung ans, man werde eS für das ihm während des Kriegs zu Mellingen weggenommene Salz entschädigen. 8 -1.
Die VUI alten Orte nebst Appenzell Inner- und Außcrrhoden.
«I. Es wird eine dem Friedensinstrument conforme Publieation dcS LandösricdcnS verfaßt; diese soll ge-druckt in die Bogteien, in welchen beiderlei Religionen sind, geschickt und daselbst aller Orten verlesen werden.Sollten sich unter den Genossen beider Religionen Anstöße zeigen, so sollen sich dieselben bei der zu diesemZwecke bestellten Commission melden, welche aus zwei Mitgliedern besteht, auö dem Landvogt und ans einemHerrn der andern Religion. Haben diese einen Anstand, so haben (sie an die Orte zu rccuricrcn. Bei dieserGelegenheit eröffnen die Gesandtschaften der katholischen Orte, welche den Frieden in Aarau geschlossen, daß,wenn auch kein besonderer Artikel dem neuen Friedensinstrument in Betreff dcö DrittmannSrcchteS beigefügt sei
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