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6,2,a (1882) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1681 bis 1712
Entstehung
Seite
1570
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November 1709.

704.

Couferenz der V katholischen Orte und Abt von St. Gallen.

Luccrn. l7M>, 2». bis :w. November.

Staatsarchiv Lucer». All». Absch ». >709. kol. 292.

Gesandte: Luccrn. Johann Rudolph Dürlcr, Schultheiß; Johann Martin Schwptzcr, alt-Sch»lt^^'Laurenz Franz von Flcckcnstei», Statthalter; Karl Anton Amrhy», deö inner« Raths, tlri. JosephPüntincr, alt-Landammann; Karl Franz Schund, Sckelincistcr. Schwpz. Gilg Christoph Schorn», ^ammann; Johann Dominik Bctschart, Panncrhcrr. Unterwaldcu. Johann Franz Anderhaldcn, Landau"«'^von Obwaldcn; Johann Melchior Remigius Lussi, Landaminann von Nidwaldcn. Zug. Beat ^Zurlaubc», alt-Ainmann; Niklaus Widmcr, Sckelincistcr. Abt von St. Gallen. Joseph Anton P""^'fürstlicher Rath und Kanzler. ' .j.

». Ucbcr die wohlabgclaufcnc geheime Unterredung der katholischen drei Städte und der Republikzu St. Urban wird einläßlicher Bericht erstattet, so daß jeder der Gesandten im Fall ist, darüber > ^Obern umständliche Mitthcilung zu machen. In erster Linie wird die Abscndung einer Gcsandtsch'Ü^Wallis beschlossen, da vermerkt worden ist, daß ein solcher Schritt von guter Wirkung für dashalten sämmtlichcr katholischer Orte sein werde. Durch diese Abordnung soll die enge Korrespondenzbundgcmäßc Vertrauen befestigt und die verabredeten militärischen Diversionen sowohl als auch der ZuZ"öHilfScorpS in's Reine gebracht werden. Die drei Mitglieder dieser Abordnung werden aus den Orte» ^Uri und Frciburg genommen, und denselben eine besondere Instruction erthcilt, dahingehend, Wall" ^gewohnter Gcschiklichkcit und bündigen Vorstellungen die Nothlage der katholischen Eidgenossenschaft ^argen Absichten der protcstircndcn Stände begreiflich zu machen; unter Erinnerung an die BündnmBurg- und Landrcchte von 1532 und den Abschied von Hospcnthal von <696 um Hilfe undsuchen und darüber einen fertigen Vertrag abzuschließen. Die Gesandten mahnen gegenseitig zur ^«"damit die katholischen Orte im Stande seien, ibre gerechte Sache mit den äußersten Kräften gegen die N ^Machinationen der Protcstircndcn mannhaft zu behaupten. Die Gesandten von Schwyz erwähnen a"l ^gemäß des am 16. November an Luccrn abgegangenen Schreibens, daS dem Abschied beigefügt ist, da« ^ ^allerseits über das Resultat ihrer jüngsten Confcrcnz mit dem Abt Kcnntniß habe. Sowohl SchwPZ ^Abt sind bereit, von mchrcrn geheimen Abkommnisscn Mitthcilung zu geben; sie werden aber hicsu« ' ^geheime» Kricgsräthe gewiesen. Inzwischen werden die frühem Erklärungen über gegenseitige H"sserneuert. Bei diesem Anlaß berichtet der Gesandte des AbtcS über die lcztcn Vorfallenhcitcu imund die unerhörte Zumuthung der Stände Zürich und Bern betreffend die Räumung der S^'^'^jicr«Abte wird überlassen, hierin zu thun, was er der Klugheit und seinem Interesse gemäß erachte. I«'findet man auch, es sei endlich Zeit, demStamme und dem ganzen Leib" deö Toggcnburgcrha" ^einen andern Fuß zu helfe» und die Resolutionen mit Nachdruk abzufassen. Eine Meinung w'llManifeste der protcstircndcn Mediatoren ein Gcgcnmanifcst cntgcgcnsezcn. Man findet aber, cS wcrdcwenig Erhebliches crzwckt werden können, indem man später doch in Form eines Manifestes »d^ ^geschichtlichen Darstellung des ganzen Handels mit einer Antwort auf das zürcherische, daS bereits l