October 1706,
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"usteriums sei, Hauptmann Keller und andere katholische und evangelische Männer habe» dttvor gewarnt,^ daraus leicht neue Nerwiklungcn und namentlich eine Spaltung zwischen den Katholische» und Evan->>chcn entstehen und die Untcrstüzung der evangelischen Orte verscherzt werden könnte; allein die erregte"bsi habe sich nicht abhalten lassen. Von Zürich wird ferner sein unterm 18. September an die erwähntenMeine» erlassenes Schreiben und ein Bericht von evangelisch Glarus über diesen Gegenstand vom 19.^pkiiibcr vorgelegt, in welch' erster»! die Gemeinden von der eigenmächtigen Neuerung abgemabnt werden,dadurch die angebahnte Vermittlung der Stände Zürich und Bern, welche ohnehin nur auf den Grund> .bändige freier NcligionSübung stattzufinden habe, vereitelt werden könnte. Bern verdankt diese Mit-^ ""Ü und beantragt, sofern das erlassene Schreiben bei den Gemeinden nicht verfangen sollte, eine Er-^M»„g ^ Untcrthancn im Toggcnburg zu erlassen, daß sie sich jeder politischen und kirchlichen'^ung müßigen und den Status quo aufrecht halten; es könnten aber auch, wenn man es besser finde,bekanntere Männer von beiden Religionen nach Zürich beschicdcn und den Evangelischen in Anwesenheit^.^^olischcii gleiche Ermahnungen gemacht werden. Schließlich empfiehlt cS Zürich fernere Vorsorge inv ^ Zürich verspricht dieses, sowie jeweilige Berichterstattung an Bern über weitere Ereignisse.
^ w durch Gchcimrath Thomas SupiuS im Namen der durch den Krieg hart mitgenommenen Stadt, Zungen vorgebrachtes Gesuch um ein Anleihen von 30,000 Gl, wird, da Bern hierüber nicht instruirtläß>^ ^erenäum genommen, unter Versprechung baldiger schriftlicher Antwort an Mcmmingen, «>. ZürichSchreiben des I)r. Micg zu Heidelberg an Herrn Hottinger, Chorherr» und Professor derl>er^°^ Zürich, verlesen, worin er den Zustand der pfälzischen Kirche und ihrer Prediger schildert und»dd^ ^ dortige Kirchcnrath sich entschlossen habe, einige gutartige Knaben anzunehmen, in SpeisP z» unterhalten und in den Studien unterrichten zu lassen, damit sie später an die Stelle solcher
des w" werden können, welche sich den zeitlichen Vorthcil mehr angelegen sein lassen, als die AcuffnnngAich Christi und seiner Kirche, Dabei bittet er um eine milde Beisteuer von 191)0 Reichsthalcrn.
dieses Gesuch seiner Obrigkeit zu empfehlen übernimmt, wird Herr Hottingcr beauftragt, dem»dl ' zu berichten, sein Gesuch »verde auch noch andern evangelischen Orten mitgcthcilt werden,
^dar, mm zu hoffen sei, mit gutem Erfolg.
Conferenz von Schwyz, Glarus und der Landschaft Toggenlmrg.
Lachen. 1 ?<><!, 7. u ». Oktober.
LandeSarchiv VUaruS: Abschiede u. Acten Tongenburst.
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' Sch wpz, Johann Sebastian Wüörner, Statthalter; Joseph Anton Stadler, des Raths,^ Johann Heinrich Zwicki, Landammann; Johann Jakob Tschudi, alt-Landammann, Toggcnburg,Rudolph Keller, Hauptmaun; NiklauS Rüedlingcr, Sckclmcistcr,
^'gsieii Conferenz ist veranlaßt tvvrdcn durch die Erklärung des Abtcö vom 22. September über die»ach sin ^^""dlungen zu Grynau. Die damalige Deklaration der beiden Orte, daß das fragliche LandrcchtInhalt und der von Abt Ulrich ausgestellten Ratification bestehen soll, habe große Zweifel wach-