Juli 170k, 1329
"cht instruirt und müsse gegen das Anbringen protcstiren; wenn man gegen Bern etwas habe, so solle man^kt anmelden, Uri replicirt, wenn Herr Schmid an Bern etwas zu fordern hätte, wüßte er wohl, wo^ !>ch melden müßte; der Fall sei aber ein ganz anderer, Herr Tscharncr behaupte nämlich, es sei ihm in'k>, „jcht gehörig Recht gehalten worden, und deswegen habe er solche bundcswidrigc Repressalien ergriffen.^ tiris Ansuchen wird der Gegenstand uä rekerenäum genommen. min—III. (S. u. d. Vogt.)
Besondere Verhandlungen der katholischen Orte.
(^llc Orte.) Auf Luecrns Anregung wird beschlossen, Zürich, daS auf leztcr Tagsazung die Miß->g»ng der katholischen Orte wegen des kriegerischen Aufbruches Berns gegen den Bischof von Basel nägcnommen halte, zu einer Erklärung zu veranlassen, da cS sich nicht nur um Bern, sondern auchandere unkatholische Orte handle. Der weitere Verlauf ist aus dem gemeinen Abschied zu ersehen.''' ^te mit dem Bischof von Basel verbündeten Orte.) Dem Bischof von Basel, der durch einen Abgc-^ fgr die seinem Bisthum geleisteten Dienste danken und um fernere Hilfe und Schirmlcistung bitten^ "'>rd alle bundcSgcnössischc Assistenz zugesichert. Iii. (Dieselben Orte.) Wie Zug vorbringt, wird zu
lchaft
»ut der Aufführung von Schanzen immer fortgefahren. Der dortige Stand habe daher eine Gcsandt-»ck q/'"" ^'"tmann in Kappcl geschikt, um anzufragen, was dort zu bauen beabsichtigt werde. Dieser habeihrer "^^attung an seine Obrigkeit vorbehalten und nachher gemeldet, daß sie nicht schanzen, sondern zu^ucmlichkeit eine alte Mauer niederreißen und ausbessern. Zug habe aber später Jemand auf dengc»schrj„ geschikt, worauf dieser den Bericht erstattete, daß es auf eine Festung abgesehen sei, weil
^ «»»damcnte sehr tief und die Mauern dik, auch Stüke dorthin geführt worden seien. Aus dem Grundriß,^ ^"g habe aufnehmen lassen, könne übrigens der Zwck dcS Baues ersehen werden. Weil nun durch denvon 1656 die Schlcißung der Schanzen zu Kappel bedungen worden sei, so bitte Zug um Rath,»n, Wichsten dagegen vorgegangen werden könne. Man beschließt, einstweilen den Grundriß abzuwarten,^""dlichcr einschreiten zu können, liltli. (Alle Orte und der Abt von St. Gallen.) Luccrn bringt«»^ FricdcnSgcschäft in Erinnerung und dringt auf Überlassung des schon projcctirtcn Schreibens^"^führendcn Mächte. Daö dahcrigc Ergcbniß ist aus dem gemeinen Abschied ersichtlich. III. (Dic-Orte.) Po„ Lucern wird vorgestellt, in gcmcincr Session habe sich nun klar gezeigt, wie sehr diedumwünschen, ihre Hände in das Toggcnburgcrgeschäft zu mischen und namentlich den Streit»»b Säzc erledigen zu lassen. ES ersucht daher den Abt, die vorgeschlagene Konferenz zu besuchen
^PsÜ' Vergleich Hand zn bieten. In gleicher Weise lassen sich die übrigen Orte vernehmen undr°fcri^" Parteien sich zu vergleichen. Katholisch Glarus verspricht, diese Wünsche der Obrigkeit zuskj ""d erklärt sich ebenfalls für einen freundlichen Vergleich, Die Gesandten des Abtes versichern, esAb, mit Schwyz in einem Mißverständlich zu stehen, da er auf dessen Freundschaft viel halte; der
tzx.- ^che andere als friedliebende Gedanken, Im Abstand der Parteien wird beschlossen, denselben die> )'uig der Confcrcnz lind daö ernstliche Bestreben eines Vergleiches nochmals an's Herz zu legen,die ' (dieselben Orte.) Es wird wohlmeinend vorgestellt, die katholischen Orte sollten daran sein, daßtes,j^^'""dtc>l Orte nicht zu allen Sachen gezogen werden, weil, wenn diese den Bcisiz haben, die pro-^cr» ^"ndc die Mehrheit erhalten, «im—(S. u. d. Vogt.) i-i'i-. (Die V katholischen Orte.)stellt die Frage, ob nicht in der Session darauf aufmerksam gemacht werden solle, daß der tirolischezu Ende laufe und daß man angesichts der Drohung Oesterreichs, den mit Mailand verbündeten
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