Mai 17N6,
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'»Wort warten müssen, und bevor er Zeit gehabt, darüber nur mit allen seinen Rüthen zu reden, sei die»»adung zn einer neuen Confcrcnz eingegangen. Schwyz bestreitet in seiner Replik, daß der Ort gefährlich»»^ behauptet, derselbe sei nur zur Bequemlichkeit des AbtcS gewühlt worden. Der Gesandte des Abtesin seiner Duplik, daß er wohl Instructionen bcsizc und zwar solche, welche ohne Zweifel den katholischen"»» gefällig wären; allein da die Gegenpartei ohne solche sei, so sei es unnüz, die scinigen zu eröffnen;'»» füge er bei, sobald sich die beiden Orte in unparteiischen Stand werden gcsezt haben, »verde sie der AbtUlrich crsuchrn, das Richteramt auszuüben. Nach beschlossenem und erwirktem Abstand der Parteien und^^ogciicr Bcrathung werden beider Theilc Gesandte wieder besonders vorbcrufcn und zuerst denen vonlwyz M Gohren Geschäftes und des Bcrsammlungsortcs der nächsten Confercnz vorgestellt undWen die Ansicht eröffnet, daß es besser wäre, die Confercnz in Lichtcnstcig abzustellen, dort in keinem Fall^ Rcligionösachen einzulassen und im Ganzen alles Mögliche anzuwenden, um das Geschäft zu vermitteln,"dgenössisch zu reden, sei das jüngste Beispiel von Bern von böser Cvnscqucnz und man möchte gern"»ch»,^ ^ bekannte Billet oder heimliche Nota, dessen Exccution seither in dem Mchrcrn
lpürt worden, in Schwyz für Impressionen gemacht habe, lind wie die bewußte Rede des protcstircndcn^»gesandten, daß man nämlich auf Johannis beide Geschäfte, das toggenburgische und ncukirchischc an/»»^r knüpft,, und endlich enden wolle, getönt habe." Schwyz wiederholt hierauf die Versicherung, daß^wtknsteig Nebenabsichten und nur aus Rüksichten für den Abt als Versammlungsort der Confcrcnz>oor " wurde; am Termin könne nichts mehr geändert werden, weil er von der Landsgcmeindc bestimmt. sei. In Betreff des bewußten BillctS und anderer Sachen seien ihnen die Augen aufgegangen undihre ^^ ^ protcstircndcn Orten an bösem Willen nicht fehle; indessen stehe ihnen allein zu,""d Gerechtigkeiten aufrecht zu erhalten und ungeschmälert ihrer Nachkommenschaft zu überliefern.^ wird auch dem Gesandten des AbtcS eine ähnliche Ermahnung zu einem Vergleich crthcilt. Ii. Da»»d nach die protcstircnden Orte das Ncukirchcrgcschäft bei der nächsten Jahrrechnung mit Gewalt
mw tillen Kräften zu einer Erledigung zu treiben suchen werden, wird bcrathcn, wie man sich dabei»chn/"' ^ bctheiligten Orte Ursache haben, bei den Verhandlungen der lcztcn badischcn Jahr-
»'Ü fest zu beharren und man nicht weiter gedrängt werden will noch kann, ergeht an die unbcthciligtcn^ " d'w ^„suchen, iil der unparteiischen Session bei Anzug dcö Geschäftes die Ablesung jener VerhandlungDrtc^ weiteres Prvjcctircn einzulassen. Indessen »vollen dann die katholischen bctheiligten
G ^ einmal bedeuten, daß man um Friede und Ruhe willen den Fremden den gastwciscn Besuch desi. ''»fws gestatten »verde, so lange sie sich unklagbar halten und cS den katholischbn Orten beliebig sei.Liesf ^ französischen Gesandten abgeordnete Connnission erstattet über ihre Unterhandlung betreffend
»'M Früchten, »vic solche bei Abschluß des mailändischcn Capitulats versprochen »vordci»
'»cht Gesandten sei in Erinnerung gebracht »vorbei», daß den verbündeten Orten das Salz in
»°ch > ^ ^"^iichcrm Preis, als sie cS sonst haben, ausdrüklich zugesichert wurde, und daß Herr von St. Colombe">'ch ^ Baden erklärte, es sei in dem Preis des burgundischcn erhältlich. Darauf habe der AmbassadorHöflichkeiten gleich geantwortet, daß er allerdings von dem König eine Gratificatiyu auf gedachtes^ / i» Gunsten der verbündeten Orte ausgewirkt habe, nämlich auf jeden Miuot einen Nachlaß von-»ich»»l> 8 DcnierS; »vaS Herr von St. Colombe ihnen versprochen, wisse er nicht; er sei aberf°i»c y!gebunden. Ungeachtet sie hierüber Herrn von St. Colombe befragt und dieser wiederholtWgc bestätigt habe, »volltc doch der Gesandte auf etwas Mehrcrcs nicht eingehen. Des folgenden